AOL reduziert weltweite Belegschaft um ein Drittel – 140 Jobs in Deutschland betroffen
Das Internetportal AOL wird seine Geschäftsstellen in Deutschland schließen. Betroffen sind 140 Mitarbeiter an den Standorten Düsseldorf, München, Hamburg und Frankfurt. Ein AOL-Sprecher bestätigte diese Entscheidung des Unternehmens, wie das Onlinemagazin teltarif.de berichtet. Grund für die Änderungen der Geschäftsstrukturen sei die Trennung des amerikanischen Konzerns Time Warner vor einigen Wochen einhergehend mit einem weltweiten Personalabbau um ein Drittel. Nach dem Zusammenschluss im Jahr 2001 schrieb AOL keine schwarzen Zahlen mehr und Time Warner verzeichnete enorme Verluste. Das Schließen der deutschen Niederlassungen ist eine Folge der daraus resultierenden Strategie von AOL, die 6.900 Mitarbeiter weltweit um ein Drittel zu verringern.
E-Mail-Adressen bleiben erhalten
Ebenso von der Unternehmensstrategie betroffen sind alle Arbeitsplätze in Spanien und Schweden sowie Teile des Personals in Großbritannien. Der Standort in Frankreich wird laut des AOL-Sprechers noch diskutiert. Kunden mit E-Mail-Adressen von AOL sollen diese auch weiterhin nutzen können. Des Weiteren bleibt die Webseite des Unternehmens vorhanden, jedoch in einem minimierter Umfang. Auch die Live-Messenger-Produkte sowie das Abspielprogramm Winamp bleiben für die Nutzer weiterhin vorhanden.











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