Apple iPad: Vielleicht kommt Konkurrenz von Google

Bild: AppleDer gute Verkaufsstart des iPad am Wochenende um den 3. April in den USA dürfte die Apple-Konkurrenten wenig erfreut haben. Die anderen Hardware-Anbieter können es sich auf Dauer nicht leisten, auf Alternativen zum Tablet aus Cupertino zu verzichten. Neofonie dürfte mit dem kürzlich vorgestellten, noch ziemlich unfertigen WePad nicht der einzige Anbieter bleiben, der Apple das Feld nicht kampflos überlassen möchte. Das WePad soll vor allem mit Intel-Atom-Prozessor, USB-Anschlüssen und einem Zusatzchip für die Videowiedergabe in Full-HD-Auflösung punkten.
Blackberry soll bereits große Touchscreens bestellt haben
Der Internetseite 9to5Mac zufolge soll der durch die Blackberry-Smartphones bekannte Hersteller RIM bereits einen iPad-Konkurrenten in Planung haben. Dies ließen zumindest angebliche Bestellungen über 8,9 Zoll große Touchscreen-Bildschirme vermuten. Da die Komponente erst im Herbst geliefert werden soll, ist wohl kaum noch vor Weihnachten mit einem Blackberry-Tablet zu rechnen. Nicht näher genannte Quellen sprechen 9to5Mac zufolge von einer geplanten Synchronisations-Funktion zwischen Blackberrys und dem Pad. Mehr Informationen sind nicht bekannt.
Google-Pad mit Chrome-OS oder Android?
Google plant viel konkreter an einem iPad-Konkurrenten. Die New York Times berichtet davon, dass der Suchmaschinen-Betreiber bereits mit mehreren potentiellen Hardware-Herstellern und Inhalte-Anbietern Gespräche führt. Welches Betriebssystem auf einem möglichen Google-Tablet zum Einsatz käme, ist allerdings noch unklar. Im Februar hatte Google noch Chrome-OS für einen Tablet-PC vorgesehen. Damit würde der Konzern allerdings den Vorteil der großen Anzahl an Applikationen für das hauseigene Smartphone-Betriebssystem Android verschenken. Der Android Market bot bereits Ende letzten Jahres mehr als 20 000 Applikationen.
Kompatible Applikationen sind wichtig für den Erfolg
Die Apps sind ohnehin der wichtigste Aspekt bei Tablet-Geräten wie dem iPad. Nicht umsonst wirbt Apple bei mehr als 100 000 Applikationen im App Store mit dem Werbespruch Es gibt für alles eine App. Ohne die richtige Software erschließen sich die Vorteile des im Vergleich zu Smartphones größeren Touchscreens nicht. Der Bildschirm ließe sich zwar auch durch Skalierung füllen, mehr Platz stünde damit aber nicht für zusätzliche Informationen zur Verfügung. Trotzdem sind nicht angepasste Apps zunächst einmal besser als gar keine Apps. Die Apple-Konkurrenz täte daher gut, ein Betriebssystem zu wählen, mit dem bisherige Anwendungen kompatibel sind.










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