Apple fordert verlorenen iPhone-4G-Prototypen zurück

In den letzten Tagen waren Fotos eines angeblichen Prototypen der neuen iPhone Generation 4G im Internet aufgetaucht. Wie berichtet, wurden in Foren und Blogs lebhaft diskutiert, ob die Fotos echt sind. Apple forderte heute nun den Prototypen von Gizmondo zurück. Das Internet-Blog hatte den Prototypen, laut New York Times, für 5 000 Dollar angeboten, bekommen und auch erworben.
Eckig, iPad-Prozessor und Front-Kamera
Der Prototyp der neuen Geräte ähnelt eher einem Macbook, als den bisherigen iPhone-Modellen. Mit dem kantigen Äußeren könnte Apple dem Design der Macbook-Gehäuse aus Aluminium folgen. Andererseits könnten die finalen Modelle auch wieder die bisherige, runde Form übernehmen. Laut der Korea Times soll das Gerät mit A4-Prozessoren ausgestattet sein. Diese kommen auch beim neuen iPad der Kalifornier zum Einsatz. Bisher wurden die Prozessoren von Samsung geliefert.
Das OLED-Display des Kulthandys soll ein wenig kleiner sein, dafür aber eine höhere Auflösung besitzen. Bei den Kameras des neuen iPhones scheint sich einiges getan zu haben. Es kam nicht nur eine Front-Kamera hinzu, welche für Videotelefonie genutzt werden könnte, auch die Linse der Kamera auf der Rückseite hat sich vergrößert. Zusammen mit dem vorhandenen Fotolicht, lässt dies auf eine bessere Bildqualität hoffen.
Micro-SIM-Karten, stärkerer Akku und gelöschte Daten
Auch beim neuen iPhone folgt Apple offenbar dem Trend der Micro-SIM-Karten. Das neue Gerät besitzt keinen SIM-Karten Einschub mehr und soll sich nur noch mit diesen neuen Karten betreiben lassen. Zudem soll das Gerät etwas schwerer sein als die bisherigen Varianten. Dies ist angeblich aber einem stärkeren Akku geschuldet.
Letztendlich wird auf dem iPhone 4G wohl das neue iPhone OS 4.0 laufen. Als der Prototyp von den Betreibern des Gizmondo-Blogs an einen Rechner angeschlossen wurde, kommunizierte dieser mit iTunes und gab sich als iPhone aus. Zu diesem Zeitpunkt hatte Apple jedoch bereits alle Daten aus der Ferne von dem Gerät gelöscht. Es gelang keine Wiederherstellung der Software.
iPhone-4G im Restaurant vergessen
Gizmondo selbst berichtet, dass der Prototyp der neuen iPhone-Generation in einem Restaurant nahe des Firmensitzes in Kalifornien vergessen wurde. Der beschuldigte Mitarbeiter lies sich im Gourmet Haus Staudt deutsche Küche schmecken. Was mit ihm geschieht, ist bisher unklar. Ein Mitarbeiter des Auftragsherstellers Foxconn, soll sich im Sommer 2009 das Leben genommen haben, nachdem er beschuldigt worden war, einen Prototyp entwendet zu haben. So drastisch dürfte die Situation für den Apple-Mitarbeiter jedoch nicht aussehen.
Gizmondo bekam prompt Post von Apple mit einer Aufforderung das Gerät nach Cupertino zurückzusenden. Laut kalifornischem Recht wird einem Eigentümer, der etwas verloren hat, in diesem Falle den neuen iPhone-Prototypen, eine Zeitspanne von drei Jahren gewährt, in der er den Gegenstand zurückfordern kann. Das Gizmondo-Team äußerte jedoch sein ausdrückliches Bedauern darüber.
Bild: Apple iPhone










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