Breitband: Bundesnetzagentur präsentierte Verzeichnis der Netzinfrastruktur
Die Bundesnetzagentur präsentierte ein bundesweites Verzeichnis zur bestehenden Netzinfrastruktur. Hiermit setzt sie eine Maßnahme der Breitbandstrategie der Bundesregierung um. Die Daten in diesem Verzeichnis stammen von rund 100 Unternehmen, die sich, allerdings auf freiwilliger Basis, an der Sammlung beteiligt haben. Deshalb, so die Bundesnetzagentur, könne dieser ‘Atlas’ nur ein grobes Bild der Situation in der Bundesrepublik Deutschland wiedergeben. Die Teilnahme an der Erfassung war für Infrastrukturinhaber nicht verpflichtend.
Die Einführung des Atlas erfolgt in mehreren Stufen. Seit dem 8. Dezember 2009 können Vertreter der Länder, der (Land-)kreise sowie der kreisfreien Städte einen Antrag auf Nutzung des Atlas bei der Bundesnetzagentur stellen – sie sein abfrageberechtigt. Offenbar findet eine Unterscheidung zwischen abfrageberechtigen und nutzungsberechtigen Nutzern statt. Kreisangehörige Kommunen, Telekommunikationsunternehmen und Planungsbüros gehören zu Letzeren. Sie können Anfragen, über die Abfrageberechtigen an die Bundesnetzagentur richten.
Nähere Auskünfte, wer der jeweilige Ansprechpartner für solche Anfragen ist, teilte die Bundesbehörde mit. Nach und nach soll, in Absprache mit den jeweiligen Partnern, eine online verfügbare Version des Atlas erstellt werden. Dieses soll im Einvernehmen zwischen den Infrastrukturinhabern und den Abfrage- und Nutzungsberechtigen geschehen.











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