Breitband auf dem Vormarsch: Günstige VDSL-Angebote vor allem in Großstädten

Bild: Deutsche TelekomDas Breitband-Internet ist auf dem Vormarsch – mittlerweile gehen, nach Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi), rund 23 Millionen oder rund 60 Prozent der deutschen Haushalte mit dem schnellen Zugang online. Zusätzlich boomt bei den Anbietern der Ausbau der Netze, wie teltarif.de berichtet. Ziel ist es, bis Ende 2010 flächendeckend Breitband-Zugänge anbieten zu können, und bis 2014 sollen sogar für 75 Prozent der Haushalte Datenempfangsraten von mindestens 50 MBit/s zur Verfügung stehen.
Jedoch gibt es regional große Unterschiede. Vor allem in ländlichen Gegenden kann es zu Anschluss- und Breitband-Einschränkungen kommen. Die Bundesregierung geht dagegen mit Technologie- und Anbietervielfalt vor. So können Nutzer, je nach Wohnort, zwischen DSL-, VDSL-, Glasfaser-, Kabel-Internet-, Satelliten- und UMTS-Zugängen wählen.
Vor allem in Großstädten ist die Auswahl der Internet-Anschlüsse zahlreich. Auch die verfügbaren Bandbreiten können sich sehen lassen. Nimmt man zum Beispiel München: Dort hat der ansässige Telekommunikationsanbieter M-Net in diesem Jahr damit begonnen, ein Glasfasernetz für bis zu 100 MBit/s schnelle Internet-Zugänge anzulegen. Die Deutsche Telekom bietet neben ihren herkömmlichen DSL-Komplettpaketen der Call&Surf-Reihe auch VDSL-Anschlüsse auf Basis eines Hybrid-Netzes über Glasfaser und Kupferkabel mit einer Datenrate von bis zu 50 MBit/s an.
Der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) wirbt mit Internet-Zugängen von bis zu 32 MBit/s und der Mobilfunkanbieter o2 begann mit seinem HSPA+-Testbetrieb mit bis zu 28MBit/s. Der Nutzer kann auf verschiedene kabelgebundene Breitband-Internet-Zugänge mit einer Downstreamrate von bis zu 100 MBit/s wählen und zahlt dafür an bestimmten Adressen eine monatliche Gebühr von bis zu 50 Euro. Größere Einstiegskosten für die Anschluss-Bereitstellung oder den Hardware-Kauf gibt es zumeist nicht.
Kabel Deutschland liefert das günstigste Angebot
Das günstigste Angebot für die Münchener Internet-Nutzer kommt von Kabel Deutschland. Hier erhält der Kunde mit dem Paket Classic einen bis zu 6 MBit/s im Downstream schnellen Breitband-Internet-Anschluss mit Doppel-Flatrate fürs Internetsurfen und Telefonieren ins deutsche Festnetz. Das Paket hat einen Monatsgrundpreis von 19,90 Euro, für die Anschluss-Bereitstellung durch einen Techniker fallen für Neukunden einmalig 19,90 Euro an.
Mitgeliefert wird ein Kabel-Modem, wobei der Kunde via Online-Bestellung auch auf einen WLAN-Router upgraden kann. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt ein Jahr, zurzeit sparen Neukunden im Rahmen einer Preisaktion in den ersten drei Vertragsmonaten jeweils 7 Euro des monatlichen Paketpreises.
Höher zu Buche schlagen die VDSL-Anschlusspakete. 1&1 bietet seinen Kunden bei einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten und einem Grundpreis von 39,99 Euro, einen bis zu 50 MBit/s schnellen HomeNet-Anschluss mit Doppel-Flatrate an, ISDN-Telefonmerkmale und Video-on-Demand-Angebot inklusive. Der Home-Server kostet den Neukunden 9,60 Euro Versandkosten. Provider wie 1&1 und auch Hansenet vermarkten hierbei die VDSL-Netze der Telekom auf Resale-Basis und mit eigenen Konditionen.











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