De-Mail startet in Friedrichshafen
Am heutigen Freitag startet in der T-City-Stadt Friedrichshafen das von der Bundesregierung initiierte Projekt "De-Mail" als Pilot-Projekt. Hieran beteiligt sind unter anderem das Bundesinnenministerium, die Deutsche Telekom (T-Systems bzw. T-Home) sowie die United Internet AG mit den Marken GMX, Web.de und 1&1. Die Testphase läuft zunächst über sechs Monate.
Mit De-Mail soll die digitale Korrespondenz zwischen Verwaltung und Bürger, aber auch zwischen Unternehmen und Bürger einfacher werden. Über De-Mail können Anträge und verbindliche Postzustellungen zwischen den beteiligten Parteien digital übermittelt werden. Sobald das Pilotprojekt erfolgreich abgeschlossen ist und die noch fehlenden rechtlichen Voraussetzungen auf den Weg gebracht wurden, soll das sichere E-Mail-Verfahren im kommenden Jahr bundesweit eingeführt werden.
Voraussetzung zur Teilnahme am De-Mail-Verfahren ist zunächst die vorherige Autorisierung durch Vorlage des Personalausweises bzw. sonstiger behördensichere Dokumente. Dies gilt sowohl für den Sender als auch für den Empfänger einer Nachricht. Die anbietenden Internet-Provider müssen zudem einen bestimmten Sicherheitsstandard einhalten und nachweisen. Die Daten werden grundsätzlich verschlüsselt übermittelt. Über die Sicherheit wacht das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.
Friedrichshafen wurde als Test-Stadt ausgewählt, weil dort die derzeit modernste Breitband-Infrastruktur in Deutschland zu finden ist. Die Stadt Friedrichshafen hatte Anfang Februar 2007 einen Wettbewerb mit der Bezeichnung T-City-Stadt gewonnen, die von der Deutschen Telekom ausgeschrieben worden war. Am Beispiel einer Stadt wolle die Telekom aufzeigen, welche Chancen und Potenziale in der durchgängigen Nutzung moderner Technologien liegen. Seither gibt es die verschiedensten Projekte in den modernsten Fest- und Mobilfunknetzen.











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