Deutsche Telekom erreicht Umsatzplus

Bild: Deutsche TelekomDie Deutsche Telekom setzt im dritten Quartal die positive Entwicklung des Vorquartals fort. Positiv bemerkbar machten sich dabei besonders der strenge Sparkurs und die Effizienzsteigerungen. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom René Obermann will noch vor Jahresende weitere Sparprogramme vorstellen. Der Konzernumsatz stieg zwischen Juli und September auf 16,3 Milliarden Euro an, was einem Plus von 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Ebenfalls um 5,2 Prozent kletterte das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) und liegt damit bei 5,5 Millionen Euro.
Für die ersten neun Monate dieses Jahres ergibt sich gegenüber des Vorjahresumsatzes mit 48,4 Milliarden Euro ein Anstieg von 6,2 Prozent. Aufgrund der schwachen Entwicklung zu Beginn diesen Jahres liegt der Free Cash-Flow mit 5,1 Milliarden Euro noch knapp unter den 5,8 Milliarden Euro, die letztes Jahr zu diesem Zeitpunkt erreicht werden konnten. Während im Festnetzsegment der Quartalsumsatz zum Vorjahr um 3,5 Prozent sank, konnte im Mobilfunkgeschäft ein Umsatzwachstum von 1,4 Prozent verzeichnet werden. Vor allem die hohe Nachfrage nach dem Apple iPhone führte zu einem starken Anstieg im Contract-Vertragsverhältnis. Hier konnte im dritten Quartal ein Umsatz von über 17,1 Millionen Euro verzeichnet werden.
Wie bereits von der Telekom erwartet ging jedoch der DSL-Neukundenanteil geringfügig zurück. Der Netto-Neukundenmarktanteil fiel im dritten Quartal auf 18,0 Prozent, liegt jedoch auf der Neun-Monats-Basis mit 46,0 Prozent weiter auf dem Niveau des Zielwertes für das Gesamtjahr von mindestens 45,0 Prozent. Grund für den leichten Rückgang war das Auslaufen vieler Zweijahresverträge im Juli und August diesen Jahres. Insgesamt 573 000 DSL-Kunden wechselten nach Vertragsende den Anbieter. Die Anzahl liegt damit leicht über dem Vorjahresniveau.











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