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Alternativ-Techniken zu DSL wie Strom (Powerline)


Strom:

Beispiel Powerline
Powerline war bislang alles andere als ein Markterfolg. Was die Anbieter der Powerline-Technologie angeht, so bedarf es keiner langen Liste. Internet via Powerline-Access gibt es in Deutschland bis dato in fünf Städten:
- Dresden,
- Ellwangen,
- Hameln,
- Haßfurt und
- Mannheim.

Zur Technik:

Es muss grundsätzlich zwischen zwei Diensten unterschieden werden:
  • Der erste, der so genannte "Access", ist die "Domäne" der Energieversorger. Dabei fließen die Daten nicht durch das gesamte Stromnetz, wie gelegentlich angenommen wird; es wird lediglich die "letzte Meile" zum Verbraucher über das Stromkabel zurückgelegt. Hier wird die Distanz zwischen dem Telekommunikationsbackbone und dem Endkunden über das Stomnetz überbrückt (siehe auch Grafik). Diese Internetzugänge haben den Pluspunkt, dass sie immer online sind; die Abrechnung erfolgt nach übertragenem Datenvolumen.

    Die Daten, die man aus dem Internet abruft, gelangen über das Datennetz (Telefonleitung) zum Ortsnetztransformator des Stromversorgers. Von dort aus geht's über das 230/240 Volt starke Niederspannungsortsnetz weiter in die angeschlossenen Haushalte.

    Jeder angeschlossene Haushalt muss über ein spezielles PLC-Modem verfügen, also über ein Gerät, mittels dem die aus der Steckdose abgerufenen Daten demoduliert werden können. Umgekehrt werden Daten, die der User sendet (Seitenanfragen, Uploads etc.), in der Trafostation so moduliert, dass sie von dort zur nächsten Vermittlungsstelle der Telefongesellschaft gesendet werden können.

    Im einen Fall geht's also aus dem Datennetz heraus über die Stromleitung auf den heimischen Rechner, im anderen Fall hingegen geht's vom PC aus über die Stromleitung ins Datennetz. Von der Trafostation gehen dabei mehrere Stränge ab -in der Regel drei bis sechs Leitungen-, die jeweils mehrere Kunden versorgen. Eine Trafostation kann so einige Hundert Haushalte versorgen.

  • Bei der zweiten Form, dem so genannten "Inhouse-Netzwerk", gelangen die Datenströme auf herkömmliche Weise über das Telefonnetz zum Kunden. Dieser kann dann innerhalb einer Wohnung, eines Hauses oder Gebäudes hausinterne Netzwerke konfigurieren, bei denen eine jede beliebige Steckdose ein Zugang zum Netzwerk ist.
Theoretisch ermöglicht Powerline Geschwindigkeiten von bis zu 2 Mbit/s - da allerdings das Powerline-Netz von mehreren Nutzern in Anspruch genommen wird, liegt die tatsächliche Geschwindigkeit unter diesem Idealwert.


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