E-Plus: Digitale Dividende nur zu vertretbarem Preis

Montage: dsltarife.netWenn am Montag die Versteigerung der Digitalen Dividende stattfindet, will die E-Plus-Muttergesellschaft KPN nur bis zu einem gewissen Preis mitbieten. Dies geht aus einem englischsprachigen Positionspapier der Niederländer hervor, welches auch Alternativen zur Digitalen Dividende beinhaltet.
Mehr Basisstationen beim Erwerb hoher Frequenzen
Erhält E-Plus die Frequenzen mit hoher Reichtweite aus dem 800-MHz-Spektrum nicht, will der Anbieter die Dichte der Basisstationen erhöhen. Diese sollen sowohl im bereits verfügbaren UMTS-Frequenzbereich um 2,1 GHz als auch auf den neuen Frequenzräumen um 1,8 oder 2,6 GHz senden, welche bei der Auktion am Montag ebenfalls versteigert werden.
Erweiterung bestehender Sendeanlagen mit Digitaler Dividende
Sollte E-Plus die niedrigen Frequenzen zu einem "disziplinierten" Preis erhalten, will man stattdessen die bestehende Basisstationen erweitern. Diese vergleichsweise preiswerte Methode würde aber die Kapazitätsengpässe in Ballungsgebieten nicht beheben. Hier müssten so oder so neue Basisstationen gebaut werden.
Grundversorgung ist wichtiger als hohe Bandbreite
Die Betreiber der E-Netze E-Plus und o2 dürfen am Montag auf drei 5 MHz breite Frequenzblöcke bieten. Die Überlastungsprobleme der mobilen Datennetze ließen sich laut KPN-Positionspapier aber bereits mit einem der Blöcke beheben. Außerhalb der Ballungsgebiete legt E-Plus zudem die größere Priorität auf eine grundsätzliche Versorgung statt möglichst hohe Datenraten.











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