E-Plus künftig mit mobilen Internet mit bis zu 21,6 MBit/s
Die E-Plus-Gruppe und die KPN Group Belgien treiben den Ausbau ihrer Netze für die mobile Internet-Nutzung weiter voran. Wie die Unternehmen jetzt bekannt gaben, kooperieren sie mit dem chinesischen Telekommunikationsausrüster ZTE zu diesem Zweck. Wie das Onlinemagazin teltarif.de berichtet, sehen die Planungen von E-Plus vor, dass der Zugang zum mobilen Internet per HSPA im UMTS-Netz mit Geschwindigkeiten von bis zu 21,6 MBit/s ermöglicht werden soll. Die einfache und schnelle Integration der Technik in die Netzwerk-Infrastrukturen in Deutschland und Belgien soll ZTE ermöglichen.
E-Plus konkretisiert Ausbaupläne für HSPA
Genauere Angaben zu den Ausbauplänen will E-Plus diesen Januar machen. Schon in den Vorjahren kündigte der drittgrößte deutsche Mobilfunk-Netzbetreiber die Aufrüstung seines Netzes mit HSDPA an. Dabei sollen die Orte, die eine besonders intensive Nutzung versprechen, vor allem bedient werden.
E-Plus führte am Anfang des Jahres in Leipzig einen Friendly User Test für den schnelleren Zugang zum mobilen Internet durch. Seit diesem Sommer ist die Netzaufrüstung auf HSDPA in immer mehr deutschen Städten zu beobachten. Allerdings hat E-Plus nach Tests der teltarif.de-Redaktion eine deutlich schlechtere Performance als seine Mitbewerber. Bislang konnte teltarif.de nur maximal 440 kBit/s im Downstream beobachten.
E-Plus strebt schnelle Erweiterung um HSPA an
Anfang 2010 will E-Plus nun mitteilen, in welchen Regionen und mit welcher Performance Kunden die mobilen Online- Dienste nutzen können. Wie das Unternehmen bereits mitgeteilt hat, soll die Verfügbarkeit von HSPA schnell erweitert werden. Der Netzbetreiber lässt dabei offen, ob er nur eine entsprechende Aufrüstung seines bestehenden 3G-Netzes meint oder ob auch weitere Gebiete mit UMTS erschlossen werden.
Bereits jetzt wirbt E-Plus damit, rund 90 Prozent der deutschen Bevölkerung mit mobilem Breitband-Internet zu versorgen. Doch wird damit der EDGE-Ausbau im GSM/GPRS-Netz gemeint, der nur rund 220 kBit/s im Downstream ermöglicht. Die Pressestelle von E-Plus traf keine Angaben gegenüber teltarif.de, ob auch die letzten Lücken geschlossen werden sollen, in denen Kunden lediglich mit GPRS-Geschwindigkeit surfen.











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