Echtheitsprüfung: Sicherheits-Update für Windows 7 erscheint am 16. Februar

Bild: MicrosoftIn der nächsten Woche will Microsoft ein neues Update für die Windows Activation Technologies starten. Das Update richtet sich an alle User, die als Betriebssystem Windows 7 in einer höheren Version als der Starter Edition nutzen. Das Update überprüft das Betriebssystem auf seine Echtheit und trägt so zum Schutz des PCs bei. Durch die Fähigkeit mehr als 70 bekannte und möglicherweise gefährliche Aktivierungs-Exploits zu entdecken, kann das Update mögliche Gefahrenquellen wie Viren, Trojaner und weitere schädliche Software aufspüren und erkenntlich machen. Denn die Bezugsquellen von gehackten Betriebssystemen sind oftmals Seiten, auf denen sich neben den gewünschten Programmen auch eine Vielzahl von Viren befinden. Lädt man diese gefälschte Software herunter, installiert man sich die entsprechende Schadprogramme gleich mit.
Die Installation des Updates geschieht auf freiwilliger Basis und kann auch jederzeit abgelehnt oder nach der Installation wieder vom Rechner entfernt werden. Bei der Ausführung des Programms nimmt dieses Kontakt mit Servern bei Microsoft auf, eine Verletzung des Datenschutzes muss aber laut Microsoft nicht befürchtet werden – denn die von den PCs zu Microsoft übertragenen Daten sollen keine persönlichen Details oder andere Informationen enthalten, die von Microsoft für eine eventuelle Identifikation der Nutzer verwendet werden können.
Bei einem gefälschten System wird der Desktop dunkel
Nach der erfolgreichen Installation durchsucht das Programm den Computer nach möglichen Aktivierungs-Exploits. Werden solche gefunden, gibt Windows Warnmeldungen aus und bietet Möglichkeiten zur Problembehebung. Bei originalen Betriebssystemen bleiben diese aus. Das Update läuft unbemerkt im Hintergrund. Wird ein gefälschtes bzw. gehacktes Betriebssystem bemerkt, wird der Desktop-Hintergrund schwarz, Desktop-Icons, Gadgets oder Verknüpfungen bleiben jedoch bestehen und sind weiterhin aktiv. Auf Bildschirm ist von nun an ein nicht zu entfernendes Wasserzeichen zu sehen, das den Nutzer dazu auffordert, eine originale Lizenz zu erwerben.
Doch auch gefälschte Windows-Kopien bleiben weiterhin voll funktionsfähig und Anwendungen sowie der Zugang zu persönlichen Informationen sind uneingeschränkt aufrufbar. Das Update wird vorerst alle 90 Tage den Rechner durchleuchten. Dabei lädt Windows die aktuellen Signaturen herunter, um neue Aktivierungs-Exploits zu identifizieren – ähnlich wie ein Anti-Virus-Service. Unbeabsichtigt veränderte, deaktivierte oder fehlende Lizenzdateien werden durch das Update automatisch repariert. Es ist ab 16. Februar unter www.microsoft.com/genuine und ab 17. Februar im Microsoft Download Center verfügbar.











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