E-Plus geht in die Offensive: Mehr Investitionen in den Netzausbau

Bild: E-PlusDas Unternehmen E-Plus Gruppe will zukünftig mehr in den eigenen Netzausbau und in die BASE Marktoffensive investieren. Damit soll der Serviceumsatz weiter wachsen. Bereits im vierten Quartal 2009 konnte E-Plus eine Kundenzahl von 19 Millionen zählen.
Erst in der letzten Woche hat E-Plus das neue Konzept für BASE mit der Tarif-Blume angekündigt und will damit seine Marktposition noch weiter festigen. Bereits im Dezember 2009 konnte einem Vertrag zwischen ZTE und E-Plus für den Ausbau sowie die Beschleunigung des HSPA-Netzes erfolgreich mit positiven Einverständnis beider Seiten zugestimmt werden.
"In einem gesamtwirtschaftlich schwierigen Marktumfeld haben wir 2009 mit positiven Ergebnissen abgeschlossen und unsere Marktstellung erneut ausgebaut. 2010 werden wir insbesondere mit unserer Marke BASE weiter angreifen sowie den Netzausbau vorantreiben", sagt Thorsten Dirks, Vorsitzender der Geschäftsführung der E-Plus Gruppe.
Spannend wird es für E-Plus vor allem im zweiten Quartal 2010, wenn die Bundesnetzagentur die Mobilfunk-Frequenzen versteigern wird. Momentan liegt dem Verwaltungsgericht Köln noch eine Klage der E-Plus Gruppe und anderen Marktteilnehmern bezüglich der Auktionsstruktur vor. Diese bemängeln unter anderem die marktschädliche Wettbewerbsverzerrungen durch die Auktion.
3,021 Milliarden Euro an Serviceumsatz in 2009
Durch die steigenden Umsätze und verschiedenen geschlossenen Kooperationen kann vom Unternehmen ein steigendes EBITA vernommen werden: Der Serviceumsatz wuchs 2009 im Vorjahresvergleich um 0,5 Prozent auf 3,021 Milliarden Euro. Für den Gesamtmarkt ist nach den Resultaten der ersten neun Monate im Gesamtjahr ein Umsatzrückgang von über zwei Prozent zu erwarten. Der geschätzte Marktanteil am Serviceumsatz stieg so 2009 von 15,1 Prozent im Vorjahr auf ca. 15,5 Prozent. Im 4. Quartal 2009 ging der Serviceumsatz der E-Plus Gruppe wie erwartet leicht um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Ursächlich dafür waren vor allem regulatorisch verordnete Absenkungen bei Terminierungs- und Roamingentgelten mit einem negativen Umsatzeffekt von circa 3 Prozent.
Konstant niedrigere operative Kosten und gezielte Investitionen haben das EBITDA der E-Plus Gruppe um 7,1 Prozent auf 1,333 Milliarden Euro für das Gesamtjahr steigen lassen. Das spiegelt sich auch in der EBITDA-Marge wider: Mit 41,9 Prozent im Jahresdurchschnitt liegt diese deutlich über dem Wert von 2008. Im 4. Quartal erreichte das EBITDA 331 Millionen Euro (plus 4,4 Prozent) und die EBITDA-Marge 41,8 Prozent (plus 2,9 Prozentpunkte).











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