E-Plus, simyo, Base & Co. verzeichnen 18,7 Millionen Kunden

Bild: E-PlusDie Mobilfunk-Anbieter der E-Plus Gruppe, wie Base, E-Plus, simyo, ay yildiz und vybemobile, verzeichnen im dritten Quartal diesen Jahres 18,7 Millionen Kunden. Im Vergleich zum vorherigen Jahr kamen 1,7 Millionen Nutzer der E-Plus-Marken hinzu. Begünstigt wurden die neuen Kundenzahlen durch die anhaltende Nachfrage nach den bestehenden Angeboten und denen der Kooperationspartner. Weiterhin machte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 819 Millionen Euro, wobei die Umsätze aus der Sparte Mobilfunk-Dienstleistungen im Vergleich zum zweiten Quartal von 757 auf 779 Millionen Euro zunahmen. Auch das EBITA kletterte im Jahresvergleich um 3,3 Prozent auf 347 Millionen Euro. 42,4 Prozent erreichte die EBITA-Marge. Besonders beeinflusst wurden die Ergebnisse im dritten Quartal vom Roaming-Geschäft, das einen einmaligen Gewinn von 11 Millionen Euro einbrachte, sonst hätte die EBITA-Marge bei 41 Prozent gelegen.
Während es im vergangenen Jahr im dritten Quartal noch 10,485 Millionen Kunden Prepaid-Nutzer waren, konnte das Unternehmen im dritten Quartal diesen Jahres mit einem Anstieg von 14 Prozent auf 11,912 Millionen Kunden von Prepaid-Angeboten aufwarten. Im Vergleich zum Vorjahr konnten immerhin 4 Prozent mehr Postpaid-Kunden gezählt werden, die Zahl stieg von 6,542 Millionen auf 6,8 Millionen Nutzer.
Der CEO der E-Plus Gruppe Thorsten Dirks äußerste sich in der offiziellen Pressemitteilung wie folgt zu den Zahlen: "Die Profitabilität ist und bleibt für die E-Plus Gruppe im Fokus. Dafür setzen wir mit größter Konsequenz auf unsere Herausfordererstrategie, die es uns ermöglichen wird, im kommenden Jahr zu wachsenden Serviceumsätzen zurück zu kehren. Aktuell haben wir in einem schwierigen Marktumfeld gute Erfolge erzielt. Starke neue Partnerschaften wie zuletzt mit Borussia Dortmund, MTV sowie der WAZ Mediengruppe sind ein wichtiges Signal für zukünftiges Wachstum. Dazu tragen auch die weitere regionale Ausrichtung unserer Vermarktung sowie letztlich ein Plus an Effizienz auf der gesamten Wertschöpfungskette bei."
Die E-Plus-Gruppe möchte natürlich nun an den guten Entwicklungen festhalten und vordergründig in den eigenen Netzausbau und in den Aufbau von schnellen Datennetzen investieren, um den Wachstum zu festigen. Auch die geplante Vergabe der Frequenzen im kommenden Jahr ist ein wichtiger Punkt, den das Unternehmen im Auge behält und setzt sich demnach für eine gerechte Verteilung der Frequenzen ein. Zudem wird eine vor Kurzem eingereichte Klage gegen das bisher von der Bundesnetzagentur vorgesehene wettbewerbsschädliche Vergabeverfahren näher überprüft.











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