Allgemeines über DSL-TarifeDas richtige Tarif-Modell |
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DSL Tarif-Modelle
Die Vielzahl der von den Providern angebotenen Tarif-Modelle und Varianten ist
kaum mehr zu überschauen. Oft findet sich nur im Kleingedruckten (Sternchentexte)
der Hinweis, dass außer für den DSL-Tarif noch eine monatliche Grundgebühr
für den DSL-Anschluss fällig wird. Diese Gebühr beträgt bei
der Telekom derzeit T-DSL 1000 = 16,90 Euro, T-DSL 2000 = 19,90 Euro und T-DSL
6000 = 24,90 Euro.
Die von den DSL-Providern angebotenen Zugangs-Tarife lassen sich in vier Kategorien einteilen. Sofern Sie sich nicht an einen bestimmten Provider binden möchten und einen DSL-Tarif ohne monatliche Grundgebühr oder Mindestumsatz suchen, ist DSL-Call-by-Call für Sie die richtige Wahl. Bei diesem Tarif-Modell zahlen Sie nur für die tatsächlich verbrauchte Online-Zeit und/oder das tatsächlich übertragene Datenvolumen. Wegen der relativ hohen Minuten- bzw. Volumenpreise eignet sich dieses Tarif-Modell nur für Surfer, die "nur mal kurz" ins Internet möchten. Die früher üblichen sogenannten DSL-Zeittarife werden heutzutage kaum mehr angeboten. Bei dieser Tarif-Variante bezahlen Sie nur für die Online-Zeit, unabhängig vom übertragenen Datenvolumen. Derartige Tarife sind nur für Surfer interessant, die in kurzer Zeit große Datenmengen übertragen möchten. Wer jedoch lieber lange online im Internet ist und währenddessen nur wenig Daten überträgt (z.B. E-Mails abrufen), für den eignet sich ein DSL-Volumentarif. Bei dieser Tarif-Variante kann man rund um die Uhr online bleiben und bezahlt nur das vereinbarte Datenvolumen. Wird das in einem DSL-Volumentarif enthaltene Freivolumen überschritten, so verursacht der zusätzlich berechnete Datentransfer Extrakosten. Die heute am häufigsten angebotene Tarif-Variante ist eine sogenannte DSL-Flatrate. Hierbei können Sie für eine monatliche Grundgebühr beliebig lange online sein und auch der dabei verursachte Traffic ist mit dem Grundpreis mit abgegolten. Eine Sonderform dieser Tarif-Variante ist die sogenannte unechte bzw. Fair-Flatrate, bei der sich der monatliche Grundpreis nach dem maximal übertragenen Datenvolumen richtet. In einigen Städten gibt es eine bessere Infrastruktur für den Datenaustausch zwischen den Providern untereinander. Die dadurch eingesparten Kosten werden von den Gesellschaften oft weitergegeben. Diese Flatrate nennt sich "City-Flat" und ist zumeist um etwa 30 Prozent billiger als die üblich angebotene Flatrate In jüngerer Zeit sind einige Provider dazu über gegangen "eigene"
DSL-Anschlüsse zu vermarkten. In der Praxis handelt es sich dabei um Wiederverkäufer
(Reseller), die große Leitungskapazitäten bei der Telekom einkaufen
und dann im eigenen Namen dem Endkunden anbieten. Dies hat für den Kunden
den Vorteil, dass er sowohl für den DSL-Anschluss als auch den DSL-Zugangs-Tarif
nur einen Ansprechpartner hat. Andererseits kann er sich ...n i c h t... an
die Telekom wenden, wenn einmal die Hardware seines DSL-Anschlusses defekt ist.
Eine Sonderstellung nimmt dabei der Provider Arcor ein. Dort erhalten Sie Komplett-Pakete,
die den DSL-Anschluss, den DSL-Internet-Zugangs-Tarif und auch die Grundgebühr
für den Telefonanschluß als Komplett-Paket beinhalten. |
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