FAQ IPTVInternet-Fernsehen |
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IP-TVIP-TV ist die Abkürzung für "Internet Protocol Television" (zu Deutsch: Internet-Protokoll-Fernsehen) und ermöglicht das, was der Name schon aussagt, nämlich Fernsehen übers Internet. Genau genommen realisiert IP-TV die digitale Übertragung von breitbandigen Anwendungen, wie Fernsehprogramme, aber auch Filme über das, dem Internet zugrunde liegende, Internet-Protokoll (IP). IP-TV (wird auch IPTV geschrieben) ist ein relativ junger Standard, der erst im Oktober 2006 durch die Internationale Fernmeldeunion eine einheitliche Definition bekam. Im Wortlaut heißt es hier: IPTV ist definiert als Multimediadienste, wie Fernsehen / Video / Audio / Texte / Bilder / Daten, die über IP-basierende Netze übertragen werden und das benötigte Maß an Qualität (QoS/QoE), Sicherheit, Interaktivität und Zuverlässigkeit bereitstellen. Wichtige Merkmale von IPTV sind: Ein wesentlicher Grund, warum IP-TV erst ab 2006 in Deutschland an Bedeutung gewann ist, dass die Übertragung von digitalen Videosignalen eine hohe Bandbreite (etwa 6 bis 16 MBit/s) erfordert und diese Bandbreiten von deutschen Netzbetreibern dem Endverbraucher erst ab 2006 kostengünstig zur Verfügung gestellt wurden. Klassische Breitband-Technologien sind DSL-6000 mit bis zu 6000 KBit/s, ADSL2+ mit bis zu 16.000 KBit/s und VDSL mit bis zu 50.000 KBit/s. IP-TV kann man sowohl über den hauseigenen PC als auch übers Fernsehen empfangen. Fürs Fernsehen wird allerdings eine so genannte "Set-Top-Box" benötigt. Hierzu wird die Set-Top-Box einerseits an den Router und andererseits an die Scartbuchse des Fernsehers angeschlossen. Wie bei der Internet-Telefonie (VoIP) zwischenzeitlich auch, braucht der PC nicht angeschaltet zu sein, um Fernsehsendungen über IP-TV zu empfangen. Die Fernbedienung genügt, um aus einer Liste (zumeist viele tausend Einträge) die gewünschte Sendung auszuwählen, um sie zu einem beliebigen Zeitpunkt zu starten. Bekannte Provider, die IP-TV in den Jahren 2006 starteten, sind beispielsweise HanseNet (mit Alice homeTV), 1und1 (mit 3DSL) oder die Deutsche Telekom (mit T-Home). Während HanseNet und 1und1 ihr Angebot über ADSL2+ realisieren, sendet die Telekom über ihr neues Breitbandnetz "VDSL", in jüngerer Zeit aber ebenfalls auch über ADSL2+. |
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