Triple Play
"Triple Play" ist ein Marketingbegriff aus dem Bereich Telekommunikation. Mit diesem Pseudonym will man dem Endverbraucher deutlich machen, dass das entsprechende Unternehmen Telekommunikationsdienstleistungen aus verschiedenen Bereichen wie beispielsweise Fernsehen, Telefon und Internet anbietet und der Kunde aber nur einen Vertragspartner hat.
Noch bis zum Jahr 2005 war es Standard, dass der Endverbraucher für jeden Dienst aus dem Bereich Multimedia und Telekommunikation einen separaten Dienstleister hatte und er wissen musste, welcher Dienstleister für welche Dienstleistung zuständig war. So gab es beispielsweise Premiere für Live-Fußball im Fernsehen, die T-Com für einen Telefonanschluss, T-Online für einen DSL-Zugang, vielfach noch einen Privat-Provider für einen DSL-Surf-Tarif und natürlich die Mobilfunk-Netzbetreiber für Mobilfunkverträge.
Seit es aber in Deutschland die Möglichkeit gibt, den Kunden mit Breitband-Internet (DSL-6000, ADSL2+ mit 16.000 und VDSL mit bis zu 50.000 KBit/s) zu versorgen, sind auch datenaufwendige Dienstleistungen wie beispielsweise Voice-over-IP oder IP-TV sehr populär geworden. Viele Unternehmen haben sich deshalb neu ausgerichtet und bieten dem Kunden deshalb Komplett-Pakete mit eben diesen Diensten an.
Wenn von "Triple Play" gesprochen wird, geht es immer um >>DREI<< verschiedene Dienste und zumeist ist damit die Kombination aus (IP)Fernsehen, (IP)Telefonie und Internet gemeint. Allgemein werden mit Triple Play aber auch die dazu gehörigen Elektronikkomponenten (Audio, Video und Daten) zusammengefasst und benannt.
Im Gegensatz zu "Triple Play" gibt es auch die Bezeichnung "Quad Play" oder "Quadruple Play" (Quad = Vier). Hierbei ist dann der Mobilfunk-Dienst mit eingeschlossen. Befindet sich im Komplett-Paket des Anbieters Mobilfunk, Fernsehen, IP-Telefonie und Internet, so wäre es tatsächlich "Quad Play", besteht das Angebot aus drei der genannten Dienste, wird man von "Triple Play" sprechen.
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