Firefox wechselt Add-On-Entwickungssystem aus
Firefox hat sich unter den verschiedenen Browser-Anbietern einen Namen gemacht. Und dieser steht für die unzähligen Add-Ons, welche eine nahezu grenzenlose Personalisierung des Browsers ermöglichen. Für jeden Bedarf ist was zu finden, sei es twittern aus der Adresszeile, verschiedene Analyse-Werkzeuge, Warnsysteme und Chatfunktionen, es gibt fast nichts, was es nicht gibt.
Nun schreibt einer der führenden Firefox-Entwickler in seinem Blog, dass hier vermutlich ein Strategiewechsel geplant ist. Firefox will auf die klassischen Extensions verzichten und statt dessen verstärkt auf Jetpacks setzen. Jetpack ist ein Projekt, welches schon seit einiger Zeit existiert. Es stellt eine API (Programmierschnittstelle) bereit, durch die sich dann Erweiterungen auf Basis von HTML, CSS und JavaScript erstellen lassen, also den klassischen Web-Standards.
Jetpacks sollen Kompatibilitäts-Probleme lösen
Die Vorteile liegen auf der Hand: Kompatibilitäts-Probleme mit Add-Ons und einer aktualisierten Version von Firefox, derzeit ein großes Manko bei Browser-Updates, können durch Jetpack umgangen werden. Außerdem ist ein Neustart des Browsers bei Aktivierung oder Deaktivierung von Erweiterungen überflüssig. Die Entwicklung von Add-Ons ist durch Jetpack um einiges leichter, das könnte zu einer größeren Anzahl an Entwicklern führen, bei Mozilla hofft man jedenfalls darauf.
Nun kann man nicht von heute auf morgen das vorherige System komplett abschaffen, bei Mozilla Firefox heißt das Ziel dennoch, die Erweiterungen perspektivisch nur noch über Jetpack zu realisieren und das alte System als depracted zu klarieren, was übersetzt missbilligt bedeutet. Die Themes betreffend, setzt man zukünftig primär auf Personas. Diese Variante kommt bereits im kommenden Firefox 3.6 zum Einsatz. In diesem Fall wird die gleiche Taktik wie bei den Add-Ons gebraucht. Das Standard-System wird Personas werden, die anderen Lösungen sollen so wenig Verwendung wie möglich finden.











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