Fabian
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Pirelli-Chef Marco Tronchetti Provera hat heute noch einmal bekräftigt, die Telecom Italia verkaufen zu wollen, betonte aber gleichzeitig, dass das Unternehmen Pirelli eine solide Bilanz besitzt und man keine Eile mit dem Verkauf der Tochter hätte. Sobald die Olimpia-Aktien verkauft seien, wolle man den Erlös in die Stärkung der Pirelli-Aktivitäten investieren (Pirelli kontrolliert mit Benetton die Holding Olimpia, die einen 80-prozentigen Anteil an der Telecom Italia hält). Provera äußerte die Hoffnung, dass interessante Angebote für Telecom Italia eintreffen werden und die, so wie er sagt, "einen Beitrag für die Telecom Italia leisten können".
Im Vorfeld hatten sich namhafte Unternehmen aus der Telekommunikationsbranche um die Olimpia-Aktien von Pirelli bemüht. Im Gespräch waren die AT&T aus Amerika, die Deutsche Telekom (beide haben ihr Interesse zwischenzeitlich abgesagt). Immer noch im Gespräch sind Unternehmen wie America Movil aus Mexiko, die France Telecom aus Frankreich oder die Telefonica aus Spanien. Die Politik aus Italien, sowie die Wirtschaft im Lande hatten bereits signalisiert, entsprechende Gegenangebote machen zu wollen, damit die Telecom Italia nicht in ausländische Hände fällt.
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| 24.04.2007 18:20:50 |
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