Piet
Westfale
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Wohl jeder in Deutschland wird den Namen "BenQ" ... oder besser "BenQ-Mobile" kennen, denn die kleine Firma "BenQ" aus Taiwan hatte im Oktober 2005 die Siemens-Handy-Sparte mit über 3.000 Beschäftigten übernommen und sie 11 Monate später mit einem Schuldenberg von 1,2 Milliarden Euro in die Pleite geschickt. Zuvor haben die BenQ-Strategen aus Taiwan die deutsche Liegenschaft geschickt aus dem Firmenverbund ausgeklinkt und seither fühlt sich niemand für den Riesenberg an Schulden und für die arbeitslosen Mitarbeiter verantwortlich (zu mindestens nicht in Taiwan).
Nun heißt es, die Hauptgesellschaft erhält den Namen "Jia Da Corporation" und die Pleitefirma BenQ wird ausgelagert. Die Zustimmung der Aktionäre auf der Hauptversammlung am 15. Juni 2007 vorausgesetzt, erwartet BenQ-Chef Kun-Yao Lee die Umsetzung der Pläne bis September dieses Jahres.
BenQ war Ende 2001 aus Acer Communications and Multimedia hervorgegangen, um als neue Marke insbesondere für Monitore, Projektoren und Mobiltelefone aktiv zu werden. Die Markteinführung musste der Konzern damals mit einer aufwendigen Marketingkampagne begleiten, um den neuen Namen BenQ erst bekannt zu machen.
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| 25.04.2007 18:03:57 |
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