Mirko
Freak
Registriert: 11.07.2006
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Zwischenzeitlich wird wohl jeder wissen, dass die Deutsche Telekom beabsichtigt, insgesamt 50.000 Beschäftigte in so genannte Service-Gesellschaften umzusiedeln. Ziel dieser Umsiedelung ist es, gut 900 Millionen Euro im Jahr, alleine an Personalkosten einzusparen und gleichzeitig den Service zu verbessern.
Nicht ganz so bekannt dürfte sein, dass die betroffenen Mitarbeiter aus den Telekom-Töchtern "T-Com" und "T-Mobile" stammen und dass vornehmlich Mitarbeiter aus diesen Konzernbereichen an den derzeit stattfindenden Streiks teilnehmen.
Nun meldet die WirtschaftsWoche, dass der T-Mobile-Personalchef "Holger Kranzusch" seinen Mitarbeitern über eine E-Mail-Information "gewarnt" hat, ..."rechtswidrig" an Streik-Aktionen teilzunehmen. Derartige Aktionen würden ..."sofort"... arbeitsrechtlichen Konsequenzen nach sich ziehen. Was das für Konsequenzen sind, nannte Kranzusch auch, nämlich unter Umständen eine sofortige fristlose Kündigung des Arbeitsverhältnisses in Verbindung mit weiteren Schadensersatzforderungen.
Eine Telekom-Sprecherin sagte hierzu, es sei "definitiv nicht rechtmäßig", wenn sich Mitarbeiter anderer Konzerneinheiten als der betroffenen Festnetzsparte T-Com an den Streiks beteiligen würden. Der Konzern stelle in der Auseinandersetzung mit ver.di auch grundsätzlich die Rechtmäßigkeit von Streiks in Frage.
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| 27.04.2007 17:09:47 |
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