Fabian
Editor
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Trotz ... oder wegen eines möglichen Verkaufs der europäischen AOL-Häuser durch die Konzern-Mutter Time Warner hat es bei dem deutschen Online-Dienst AOL-Deutschland eine neue Struktur ergeben. Das Unternehmen besteht nun aus zwei Betriebsteilen, die wie folgt aufgeteilt wurden:
In der so genannten "Access"-Sparte, die von Thomas Hohlfeld geleitet wird, soll das Geschäft mit Internetzugängen gebündelt werden. In dem Segment "Audience", die von Torsten Ahlers verantworte wird, sind Werbung und Bezahldienste zusammengefasst.
Die Neuausrichtung steht laut AOL im Zusammenhang mit der Strategie, Inhalte künftig nicht mehr nur den eigenen Kunden exklusiv in einem geschlossenen Bereich anzubieten, sondern allen Internetnutzern in einem offenen Portal. Die Strategie soll helfen, den Kundenschwund vor allem in Nordamerika zu stoppen.
Charles Fränkl, der Anfang 2006 auf den Posten des AOL-Chefs in Deutschland gewechselt ist, setzt vor allem auf Inhalte für die Online-Gemeinschaften. "Im DSL-Geschäft wird es in diesem und auch im nächsten Jahr noch ordentliche Zuwächse geben, bevor die Sättigung einsetzen wird. Aber für uns sind Bezahlinhalte wie Musik, Spiele und Sicherheitspakete der größte Treiber." (zu lesen in der FAZ)
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| 14.06.2006 15:45:36 |
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