Fabian
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Der in Deutschland zweitgrößte Mobilfunk-Netzbetreiber Vodafone setzt bei seinen Funkmasten und Stationen auf eine neu entwickelte Technik von Siemens. "Remote Radio-Head-System" nennt sich die neue Technik zur Neuinstallation und zur Erweiterung bereits installierter UMTS-Basisstationen.
Bei diesem System handelt es sich um eine Art "Baukasten-System", das es erlaubt, die räumliche Trennung von Funkkopf und Server einer Basisstation vorzunehmen. Das eröffnet Vodafone erstmals die Möglichkeit, den Funkkopf dezentral (remote) zu installieren. Dadurch gewinnt der Mobilfunk-Netzbetreiber nie da gewesene Flexibilität beim Netzaufbau. Außerdem können die Kosten erheblich verringert werden. Siemens spricht von Einsparungen im Bereich Strom = 50 Prozent, Leistungskosten = 33 Prozent und geringere Installationskosten von rund 70 Prozent.
Vodafone Deutschland hat sich für den Einsatz von Remote Radio Heads entschieden, um schnell und kostengünstig die Kapazität seines UMTS-Netzes zu erhöhen. Geplant ist, an neuen Standorten Remote-Radio-Head-Technik zu installieren und sie zudem für Kapazitätserweiterungen an bestehenden UMTS-Basisstationen einzusetzen. Eine erste Auslieferung und Installation dieser Technik wurde bereits erfolgreich abgeschlossen.
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| 16.06.2006 06:43:01 |
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