Fabian
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Sofern die Fusion zwischen freenet und mobilcom weiterhin blockiert wird, könnte der DSL-Provider den bevorstehenden Bieterkampf um den Hamburger Internet-Dienstleister AOL-Deutschland verpassen. Freenet könnte nämlich derzeit nicht auf die Mittel von Mobilcom zurückgreifen, da die geplante Verschmelzung der Firmen durch Aktionärsklagen blockiert wird. Und alleine wäre ein Kauf von Teilen von AOL Deutschland schlicht nicht zu machen. Doch freenet könnte vom amerikanischen Investor Texas Pacific Group (TPG) "Schützenhilfe" bekommen:
Das Handelsblatt berichtete, das auf einer am Donnerstag bei mobilcom statt findende Aufsichtsratsitzung über eine mögliche Zwischenfinanzierung durch die Texas Pacific Group gesprochen werden soll. Mobilcom ist an freenet mit mehr als 50 Prozent beteiligt, die TPG hält wiederum 28,7 Prozent Anteile an Mobilcom.
Heute wird am Landgericht Kiel möglicherweise entschieden, ob die Verschmelzung zwischen Mobilcom und freenet zu Stande kommen kann. Sofern das Gericht positiv entscheidet, hätte freenet mit gut 450 Millionen Euro genügend Bar-Kapital, um die zum Verkauf anstehenden Anteile zu erwerben, bzw. zunächst einmal mit zu bieten.
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| 20.06.2006 16:52:24 |
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