Piet
Westfale
Registriert: 12.07.2006
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Normalerweise hatte man die UMTS-Netze geschaffen, um schnellere mobile Internet-Zugänge zu ermöglichen. Vor UMTS konnte man zwar auch übers herkömmliche GSM-Netz ins Internet (GPRS oder EDGE), doch kamen die Datenraten zumeist nicht über ISDN-Geschwindigkeiten hinweg.
Mit UMTS sollte das dann ganz anders werden, man versprach sich im Jahre 1999 ein "Hochleistungsnetz" mit bis zu 384 KBit/s, doch die unglaubliche Datennachfrage der Nutzer zeigte schnell, dass sich das herkömmliche UMTS-Netz bereits überholt hatte, bevor es flächendeckend überhaupt aufgebaut war. Zwischenzeitlich gibt es HSPA, die Datenraten in der letzten Ausbaustufe von bis zu 28,4 MBit/s versprechen.
NOCH aber ist es nicht so weit, E-Plus und O2-Germany haben ihre UMTS-Netze für HSPA noch gar nicht aufgerüstet und viele mobile Endgeräte (wie ja auch das iPhone) verstehen zudem noch gar kein UMTS.
Ergo muss das GSM-Netz noch her halten und hier nun hat Nokia-Siemens Networks es geschafft, die GSM-EDGE-Technik von bisher maximal 200 KBit/s auf nunmehr 592 KBit/s zu pushen. Es soll sogar möglich sein, EDGE auf bis zu 1,2 MBit/s hoch zu bringen.
Ob diese Technik in letzter Konsequenz dann überhaupt noch genutzt wird ist die Frage. Schaut man nämlich nach Südkorea oder Japan, so muss man feststellen, dass dort sei Anfang des Jahres weder reine GSM-Mobilfunk-Verträge noch GSM-fähige Handys verkauft werden. Alles geht dort auf UMTS und die Asiaten sind Vorreiter im Bereich Mobilfunk.
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| 27.03.2008 11:35:19 |
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