Didi
Mal hier, mal da
Registriert: 07.11.2006
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Wohl jeder wird sicherlich mitbekommen haben, dass der Finnische Handy-Hersteller Nokia zum Juni dieses Jahres die Pforten seiner Produktionsstätten in Bochum schließen wird. Obwohl das Bochumer Werk sehr profitabel gearbeitet hat, wollen die Finnen in Rumänien und Ungarn weiter produzieren. Als (Teil-)Begründung hieß es von Nokia, dort wären die Personalkosten um bis zu 90 Prozent billiger.
Ein Aufschrei ging durch die Nation als bekannt wurde, dass Nokia für die Ansiedlung in Bochum 42 Millionen Euro vom Land Nordrhein-Westfalen und vom Bund für eine Forschungsabteilung noch einmal gut zehn Millionen Euro erhalten hat. Das Land Nordrhein-Westfalen hat zwischenzeitlich das Geld zurückgefordert, weil Nokia die Subventionsvorgaben nicht eingehalten hat. Der Bund prüft noch, ob Nokia zu mindestens ein Teil der Förderung (es wird von vier Millionen Euro gesprochen) zurückzahlen muss.
Ein weiterer Aufschrei ging durch die Nation als bekannt wurde, dass Nokia von der Rumänischen Regierung ebenfalls Subventionszahlungen erhalten wird. Zwischenzeitlich wird Nokia deshalb auch schon als Subventions-Normade bezeichnet.
Genaue Zahlen sind aus Rumänien nicht bekannt. Nun kommt aus Brüssel die Kunde, die EU-Behörde will überprüfen, ob die von Rumänien gewährten Beihilfen 'in Verbindung mit den Aktivitäten von Nokia' den EU-Regeln entsprechen. Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung zitiert EU-Kommissarin 'Danuta Hübner' mit den Worten, die Kommission habe die rumänische Behörde gebeten, sachdienliche Informationen zu übermitteln.
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| 28.03.2008 14:44:53 |
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