LuckyLuke
Normaler Mensch
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In dem heute am Frankfurter Oberlandesgericht beginnenden Prozess, bei der über 16.000 Anleger, vertreten durch über 900 Rechtsanwälte, insgesamt mehr als 80 Millionen Euro Schadensersatzzahlungen fordern, lehnte die Deutsche Telekom einen möglichen Vergleichsantrag bereits vom Grundsatz her ab.
Die klagenden Rechtsanwälte hatten argumentiert, dass die Telekom ja auch in einer USA-Klage sich auf gut 76,5 Millionen Euro Schadensersatzzahlungen verglichen hat, doch die Telekom-Juristen lehnten einen derartigen Vergleich für Deutschland ab. Ihre Begründung: Einerseits sei das Prozessrisiko in den USA wesentlich höher, andererseits stünden 16.000 klagende Anleger gut drei Millionen Anleger entgegen, die nicht geklagt hätten und diese Anleger müsse man "schützen".
Schade, ein Vergleich hätte den Prozess um Jahre verkürzen können. Beobachter sprechen davon, dass dieser Mammut-Prozess wohl bis zu 20 Jahre dauern könne und -das- wird wohl so mancher Anleger dann nicht mehr erleben.
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_______________________________________ Warum in die ferne schweifen?
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| 07.04.2008 16:00:50 |
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