Piet
Westfale
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In einem dänischen TV-Dokumentarfilm wurde über vier Stahlwerke in Bangladesch berichtet, in denen unter anderem Kinder täglich bis zu elf Stunden arbeiten und dafür einen Lohn von einem Euro erhalten. Die Tatsache, dass sehr viele Kinder in dieser Region zum Familieneinkommen beitragen müssen, ist bekannt, das brisante daran ist jedoch, dass diese Stahlwerke für die skandinavischen Konzerne Ericsson und Telenor, Mobilfunkmasten herstellen.
Nun berichtet die Zeitung "Politiken", beide Unternehmen haben die Zusammenarbeit mit drei der genannten Stahlwerke beendet. Von den Unternehmen heißt es, man habe von den Zuständen in den Werken nichts gewusst, und man bedauert, dass man die Arbeitsbedingungen der dortigen Werke nicht besser kontrolliert hätte.
Sowohl Ericsson als auch Telenor gehören zu den Unterzeichnern von UN-Regeln über Mindeststandards an allen Arbeitsplätzen. Diese verbieten unter anderem auch Kinderarbeit.
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| 15.05.2008 11:44:18 |
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