Fabian
Editor
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Im Oktober 2005 hatte die Deutsche Telekom angekündigt, ein VDSL-Netz über 50 Deutsche Großstädte einrichten zu wollen und dafür gut drei Milliarden Euro zu investieren. Schon damals hatte Telekom-Chef Kai-Uwe-Ricke bekräftigt, das VDSL-Netz ... oder besser das Investitionsvolumen von drei Milliarden Euro ... nur dann bereitstellen zu wollen, wenn die Deutsche Telekom von der Regulierungsbehörde für dieses neue Netz keine Auflagen für die Konkurrenz erhält. Sollte es die Bundesregierung nicht schaffen, einen entsprechenden Passus in den Richtlinien der Bundesnetzagentur zu bringen, dann würde die Telekom die drei Milliarden Euro in ausländische Projekte investieren, so die damalige Drohung des Telekom-Chefs
Seinezeit ...und bis zum heutigen Tage... hatte es heftigen Streit von um die Bedingungen der Deutschen Telekom gegeben. Die Bundesregierung will sich angesichts der hohen Arbeitslosigkeit und schlechten Wirtschaftslage um die Interessen der Telekom bemühen, die Vertreter der Telekom-Konkurrenten entrüsten sich und mahnen bereits nach einer neuen Monopolstellung und die EU-Behörde droht der Bundesregierung mit rechtlichen Konsequenzen.
Nun sickern Informationen rund um den T-Com-Chef Walter Raizner durch, den Ausbau des VDSL-Netzes nicht über 10 Deutsche Städte fortzuführen. Die WirtschaftsWoche berichtet, dass Raizner die für die nächsten Ausbaustufen reservierten 2,5 Milliarden Euro verstärkt ins Ausland investieren will, wenn keine Befreiung von der Regulierung eingeräumt wird. Die Zeitung beruft sich dabei auf eine "streng vertrauliche" Vorstandsvorlage.
Der Streit mit Brüssel ist so heftig, dass die Autoren der Vorstandsvorlage "eine Zugangsregulierung für sehr wahrscheinlich" halten. "Auf Grund der unsicheren politischen Situation sollten keine Investitionsmittel für die zweite Phase mehr freigeben werden", heißt es. Der ab 2008 geplante Flächenausbau in 750 weiteren Städten "sollte komplett eingefroren werden".
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| 25.06.2006 13:25:00 |
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