Fabian
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Auf einer Fachtagung der Industrieverbände BDI und BITKOM sowie des Bundeswirtschaftsministeriums in Berlin meinte der Chef des Informationsforums RFID: "Die RFID-Funketiketten stehen bei der industriellen Anwendung vor einem Durchbruch. Die für 2006 erwartete Wachstumsrate um 50 Prozent ist bereits im ersten Halbjahr erreicht worden".
RFID ist die Abkürzung für "Radio Frequency Identification". Dabei handelt es sich grundsätzlich um die Weiterentwicklung der Technologie der so genannten Transponder, deren Vorläufer bereits im oder kurz nach dem Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurden. Herzstück des "Radio Frequency Identification"-Systems ist der in ein hauchdünnes Etikett integrierte Transponder, ein winziger Computerchip mit Antenne. Objekte können so ohne Berührung eindeutig per Funk identifiziert werden. Aufgrund der heute gefallenen Kosten für RFID Chips können somit auch vergleichsweise billige Güter mit RFID-Tags versehen werden. Einige internationale Handelsunternehmen, wie Wal-Mart, Tesco oder die METRO Group, setzen die Technologie bereits intensiv ein.
Der Bund fördert die RFID-Entwicklung in diesem Jahr mit einem zweistelligen Millionenbetrag. Die Sorge von Verbraucherschützern, dass die vor allem im Handel eingesetzten Funkchips zu einem "gläsernen Kunden" führen könnten, hält die Regierung für unbegründet.
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| 30.06.2006 08:19:39 |
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