Fabian
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Kritiker argumentieren schon lange, dass die Vielzahl der DSL-Anschlüsse auch von WLAN-Fremdnutzern benutzt werden sollten, um nicht nur günstiger Surfen zu können, sonder auch eine bessere Auslastung der Leitungen zu bekommen.
Unter der Bezeichnung "Practical End-host collaborative Residential Multihoming" (Perm) haben Wissenschaftler der University of Illinois in Urbana-Champaign nun eine Softwarelösung programmiert, die Privatleuten den Aufbau entsprechender Hotspot-Verbünde erleichtern soll.
Mit ihrem Ansatz wollen die Forscher gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Auf der einen Seite kann ein WLAN-User, wenn er sich außerhalb des Sendebereichs seines eigenen WLANs befindet, den Zugang eines Nachbarn benutzen. Auf der anderen Seite soll so eine bessere Auslastung der einzelnen Internet-Zugänge erreicht werden, wenn die Perm-Software etwa feststellt, dass der eigene Zugang beispielsweise fast voll ausgelastet ist, während der DSL-Zugang des Nachbarn momentan nicht genutzt wird.
Diese Software-Kombination übernimmt nicht nur die Steuerung des Kommunikationsflusses, sondern soll den Benutzer auch davor warnen, wenn sein Zugang von anderen missbraucht wird. Bisher läuft Perm-Software allerdings nur unter Linux.
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| 30.06.2006 15:06:26 |
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