Fabian
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Nachdem am Wochenende der debitel Vorstandschef Paul Stodden erklärte, das Unternehmen verlassen zu wollen, werden nun nähere Details bekannt: Aus Branchenkreisen heißt es, der Finanzinvestor Permira will den Mobilfunkanbieter debitel mit einem umfassenden Vorstandsumbau auf mehr Profit trimmen. Permira hätte debitel dieses Jahr an die Börse bringen wollen, doch das wurde wegen der geringeren Ergebniszahlen zunächst auf Eis gelegt.
Im vergangenen Jahr kam debitel auf einen Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen von 172 Millionen Euro, 32 Millionen Euro mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Mitarbeiter sank in dem Jahr um 200 auf nun 2 400. Trotz des Zuwachses hatte sich Permira ein deutlich höheres Ergebnis (EBITDA) ausgerechnet, hieß es im Umfeld von debitel.
Permira hat daher weitere Einschnitte bei dem Stuttgarter Unternehmen geplant. Zunächst wird der Vorstand ausgewechselt. Nachdem am Freitag Paul Stodden seinen Hut nehmen musste, hatte auch bereits Vorstandsmitglied Hermann Roemer das Unternehmen verlassen. Übrig geblieben ist derzeit nur Christian Friege. Nun soll der Vorstand um drei weitere Mitglieder wieder aufgestockt werden. Im Gespräch sind unter anderem der frühere KPN-Manager Maarten Henderson und Joachim Preisig von der Deutschen Telekom.
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| 04.07.2006 06:44:36 |
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