Didi
Mal hier, mal da
Registriert: 07.11.2006
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Könnt Ihr Euch noch erinnern? Anfang Februar dieses Jahres hatte der Umweltmediziner 'Gerd Oberfeld' eine Studie zum Thema "Gesundheitsrisiko Mobilfunk" veröffentlicht, den er im Auftrag der Österreichischen Stadt 'Graz' erstellt hatte. Hierin wollte Oberfeld nachgewiesen haben, dass es im Umfeld einer Mobilfunk-Sendeanlage, zu "... signifikant erhöhten Krebserkrankungen ..." gekommen war.
In dieser Studie hieß es, Oberfeld habe sich die Krankheitsbilder von Menschen angesehen, die in der Zeit von 1994 bis 1997 im Umfeld eines Sendemastes für das C-Netz gelebt haben und dabei hätten sich tatsächlich überdurchschnittlich hohe Krebserkrankungen gezeigt.
Der Witz bei der ganzen Sache ist aber, die besagte Anlage hat es niemals gegeben. Die Mobilkom Austria (als Rechtsnachfolger des damaligen C-Netz-Betreibers Post- und Telegraphenverwaltung) forderte den Studienautor daher auf, seine Studie zurückzuziehen. Als dieser der Aufforderung nicht nachkam, klagte das Unternehmen.
Nun gibt Oberfeld kleinlaut zu, er nehme zur Kenntnis, dass es die besagte Anlage niemals gegeben hat. Seine Studie allerdings würde er nicht zurückziehen wollen, sondern sie lediglich anpassen. Es gelte nun zu untersuchen, was denn eigentlich die erhöhten Krebserkrankungen ausgelöst haben.
Die Mobilkom verzichtet auf einen Ersatz ihrer Kosten durch den Beklagten. Dem Unternehmen ging es vor allem darum, dass die österreichische Bevölkerung nicht durch nachweislich unzutreffende Behauptungen in die Irre geführt werden, so ein Sprecher der Mobilkom.
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| 04.11.2008 16:34:53 |
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