Wally
Scout
Registriert: 07.07.2006
Beiträge: 181
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Irgendwie läuft das DSL-Geschäft an den freenet-Jungs von der Waterkant vorbei, wie man hier im Forum auch immer wieder lesen kann. Da verspricht freenet dem Kunden sehr günstige Einsteiger-Pakete und wenn man sich darauf eingelassen hat muss man feststellen, dass man andere Dienste wie Telefonie sehr teuer bezahlen muss.
freenet-Chef Eckhard Spoerr will sich und sein Unternehmen "neu positionieren", nämlich in Richtung Mobilfunk und kassiert jetzt die Strafe der Kunden. In den jetzt veröffentlichten Quartalszahlen meldet freenet lediglich noch 1,05 Millionen DSL-Kunden. Mit Stand 30.06.08 sollten es noch 1,22 Millionen DSL-Kunden sein und danach ergibt sich ein Minus von 170.000 DSL-Kunden alleine im dritten Quartal.
Is kein Wunder, wenn den Hamburgern die DSL-Kunden davon laufen, denn in der Vergangenheit hat es zu oft eine Negativ-Presse gegeben. Öfter konnte man auch lesen, dass unseriöse Werber, alten Omis einen DSL-Vertrag angedreht haben. Unseriöse Werber gibt es sicherlich überall, doch sollte sich freenet in solchen Fällen wenigstens unbürokratisch kulant zeigen, und derartige "Verträge" sofort wieder stornieren, anstatt sich zunächst zu sperren, um sie dann letztlich doch aufzuheben.
Ganz dicke kommt es jetzt auch für freenet, denn die DSL-Sparte lässt sich derzeit nicht versilbern. freenet hat sich ja durch den Kauf der debitel-Gruppe hoch verschuldet und will die DSL-Kunden verkaufen. Doch findet sich derzeit kein Käufer. freenet will rund 400 Millionen Euro haben, der Markt soll aber derzeit nicht mehr als 300 Millionen hergeben.
Dumm gelaufen, kann man da nur sagen.
_______________________________________ Theoretisch gibt es keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Praktisch schon. Chuck Red
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| 14.11.2008 14:51:11 |
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