Fabian
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Bereits im April wurde eine neue Phishing-Variante aus den USA bekannt, bei der Opfer per Mail aufgefordert werden, telefonisch ihre Bank zu kontaktieren. Riefen dann die Kunden diese Telefonnummer an, wurde das Gespräch vom Festnetz ins Internet übergeben und per Internettelefonie (VoIP) an eine dafür vorbereiteten Telefonanlage umgeleitet. Auf der automatischen Bandansage, die täuschend echt gestaltet war, wurden dann zunächst die Sozialversicherungsnummer sowie die Kreditkartennummer des Kunden und das Gültigkeitsdatum der Karte abgefragt. Nach Abfrage dieser Daten, die angeblich zur Authentifizierung dienen sollte, wurde dann aber das Gespräch automatisch beendet.
Nun hat diese Variante auch Deutschland erreicht, mahnt Matthias Gärtner, Sprecher des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn. Betrüger rufen über eine automatisierte Bandansage Verbraucher an, auf der zu hören ist, dass ihre Kredit- oder EC-Karte missbraucht worden sei. Dann folgt die Aufforderung zur Nennung der entsprechenden Zugangs-Daten zum Bankkonto, damit die Angelegenheit bearbeitet werden kann.
"Unaufmerksame reagieren darauf so, dass sie die gewünschten Daten tatsächlich herausgeben", sagt Gärtner. VoIP-Nutzer sollten wissen, dass Banken niemals sensible Daten per E-Mail oder telefonisch abfragen. Bankkunden sollten daher sehr vorsichtig sein und im Ernstfall lieber mit Misstrauen reagieren.
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| 10.07.2006 18:05:21 |
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