Erfahrungen mit 1&1...nie wieder

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Erfahrungen mit 1&1...nie wieder

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marcello2
Mitglied

Registriert: 17.04.2009
Beiträge: 1
Hallo zusammen,

wollte in diesem Forum auch mal meine Erfahrungen mit 1&1 kundtuen.
Ich bin zum 01.03.2009 umgezogen und hab nen Kumpel Anfang Februar gesagt, er solle mich bei 1&1 werben, da er zwar nicht zufrieden mit denen war, aber einen funktionierenden DSL Anschluss von den seit mehreren Jahren hatte.

Gesagt getan, nach der Werbung fing es dann auch schon an. Der 1&1 Homeserver lag dem Hardware Paket nicht bei und erst nach einer Unterzeichnung einer Eidesstattlichen Erklärung von mir wurde mir nach etlichen Tagen der Ersatz geschickt. Abgebucht aber selbstverständlich direkt nach Versand des unvollständigen Paketes.

Am 27.2.2009 sollte dann ein Techniker meinen Anschluss schalten, es kam natürlich niemand, und überprüfen konnte ich es wegen der fehlenden Fritz.Box noch nicht.

Zwei Wochen Später kam die Box dann, und was soll ich sagen, kein DSL Signal. Beim Support gemeldet, durch die Warteschlange gelotst worden und einen netten Herren am anderen Ende gehabt. Dieser vereinbarte direkt einen neuen Techniker Termin für den nächsten Tag. Dieser Termin brachte auch nichts ein, der Techniker meldete sich zwar und wollte das ganze innerhalb von 48 Std beheben. Hat er zwar so auch an 1&1 weitergeleitet, das alles erfolgreich war, aber das war schlicht gelogen. Zu diesem Zeitpunkt wurde ich dann merklich ärgerlicher und der nächste Termin mit einem Techniker wurde vereinbart, eine Woche später. Und ihr mögt es erraten haben, es kam wieder nichts dabei heraus.

Das ganze wiederholte sich viermal und ich hatte die Nase voll. Schriftlich mit Kündigung gedroht und eine 14 Tage Frist gesetzt, der hat 1&1 sofort widersprochen, das war mir egal, schließlich hat der Kunde laut deren AGB’s das Recht dazu (lesen hilft manchmal weiter).

Mittlerweile bin ich Kunde bei der Telekom und warte das meine Kündigung zum 7.5.09 eintritt und 1&1 die Leitungen freigibt. Soviel Ärger und wenig Kompetenz, ich kann 1&1 niemandem empfehlen. Beim grossen T ist zwar auch nicht immer alles super, aber der Support ist deutlich besser geworden, und wenn es wirklich mal zu Problemen kommt, wird dir beim T eher geholfen als sonst wo. Sofern nicht jeder Provider über eigene Techniker verfügt, und auf Telekom Unterstützung angewiesen ist, hat der Kunde oft das nachsehen. Dann lieber was mehr Zahlen, dafür ist es schonender für die Nerven.


17.04.2009 16:39:38
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Ariane
Mitglied

Registriert: 19.05.2009
Beiträge: 1
Hallo,
niiiee wieder 1&1, kann nur davon abraten, selten in der heutigen Zeit so ein kundenfeindliches Unternehmen angetroffen !!!
Habe 1&1 auf Ende Oktober gekündigt. Ende November wurde mir ein Rechnungsbetrag von meinem Konto abgezogen, den ich mir wieder zurückholte. Hatte nach minutenlanger Warterei am Telefoncomputer, der selbst die einfachsten Antworten ja/nein erst nach dreimaligem "ich habe sie leider nicht verstanden"nicht zu verstehen scheint, endlich jemand an der Leitung, der ich mitteilte, dass ich gerne wüsste was denn der Rechnungsbetrag beinhalte.Dies könnte ich mir doch übers Internet holen, ging aber leider nicht, weil ich ja abgemeldet war!!  Sie wird das ganze weitergeben. Januar dann hatte ich die erste Mahnung (schon mit Mahnstufe 2) , da man mich ja vor einigen Tagen per E-Mail über den Zahlungsverzug informiert hätte. Wusste gar nicht, dass die dort hellsehen können und meine neue E-Mail-Adresse orakeln können. Habe den Rechnungsbetrag dann bezahlt unter Abzug 2€ "Telefonärgerniskosten" und ohne Bearbeitungsgebühr von 12€.Ohne vorliegen einer Rechnung.
Anfang Februar hatte ich dann vom Inkassounternehmen einen Brief vorliegen mit über 65% mehr Kosten.
Teilte diesmal per Fax mit,wann ich wieviel bezahlte und per E-Mail.
Reaktion bis Mai gleich Null.
Da meldete sich dann wieder das Inkassounternehmen mit wieder einem Mehraufschlag und man höre und staune zum ersten Mal mit der von mir seit November geforderten Rechnung. Per e-mail konnte man 1&1 übrigens auch nicht erreichen.
Der vom Inkassounternehmen meinte ich sollte mir dann doch einen Rechtsanwalt nehmen, wenn ich meinte die Forderung sei unberechtigt. Der Mitarbeiter von der Mahnabteilung von 1&1 (wieder nach minutenlangem Warteschleifentelefon...) meinte, er mache da jetzt gar nichts, ich könnte ja von einer Mietrechnung auch nicht einfach 30Euro abziehen und dass meine e-mail zurückgekommen sei, sei nicht seine Schuld.
Würde ich nicht auf dem Land wohnen, hätte ich wirklich einen RA genommen und wünsche jedem Erfolg der diesen Weg gegen dieses Unternehmen beschreitet.


19.05.2009 16:20:13
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dorina
Gast



Hallo Freunde!Bis jetzt war ich mit dem Leistungsumfang bei 1und1 zufrieden.
Manchmal hatte ich auch Glück,dass ich alles verstehen konnte an der Hotline,weil ich schwerhörig bin,ist das wichtig.
Aber nun frage ich mal in die Runde: wer hat das schon erlebt:seit Sonntag,24.5.2009 kann ich meine mails nicht mehr laden und lesen.Schon 19mails warten auf mich.Erst meinte ein Bekannter,ich soll mal warten,mabnchmal wird dran gearbeitet. Aber heute fasste ich mir ein Herz und telefonierte mit der Hotline.Die Warterei am Eingang hilt sich in Grenzen.Die Ratgeber sprechen sehr gut verständlich,doch das 2.Gespräch wurde abgebrochen,weiss nicht wie.
Hat jemand da Erfahrung und einen Rat für mich,wie ich meine mails wieder lesen kann ? Wäre sehr wichtig,weil ich mit anderen Schwerhörigen/Gehörlosen nur über mail oder sms kommunizieren kann.
Komisch:alles andere funktioniert gut,Internetzugang,Zugang zur StartseitePostfach,mails schreiben,senden,nur empfangene mails lesen kann ich nicht.
Tschüss Dorina


27.05.2009 20:29:34
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kaiko
Mitglied

Ort: an der See
Registriert: 06.01.2009
Beiträge: 17

dorina schrieb:

Hallo Freunde!Bis jetzt war ich mit dem Leistungsumfang bei 1und1 zufrieden.
Komisch:alles andere funktioniert gut,Internetzugang,Zugang zur StartseitePostfach,mails schreiben,senden,nur empfangene mails lesen kann ich nicht.
Tschüss Dorina

am besten legst du dir noch eine Mail-Adresse bei web.de oder bei gmx.de zu die sind beide zuverlässig und sind seit 10 jahren noch nicht einmal länger als 1 stunde down gewesen
der Server von 1&1 ist eh schon zu langsam so das es mich nicht wundern würde wenn wenn er ausfällt.


_______________________________________
Wissen ist Macht, nichts zu wissen macht auch nichts.
man muss nicht alles Wissen, man muss nur wissen wo es steht.

31.05.2009 12:30:33
http://kaikode.ka.ohost.de/ Zitieren
Harald28
Gast



Ich habe andauernd Probleme und muss mich regelmäßig mit dem 1und1 Support rumschlagen.

Beim letzten mal wollte ich dem Support mitteilen, dass ich die Fehlerquelle für die Telefonstörung (die ich drei Wochen lang hatte, kein Telefon, kein DSL) nun selbst gefunden habe. Ich habe selbst einen anderen Router besorgt, und die Verbindung damit probiert. Das klappt nun, deswegen möchte ich den von 1und1 gelieferten kaputten Router tauschen.

Das lief beim Support ab:

1. Anruf beim 1und1 Support mit gebührenpflichtiger Nummer
2. Sprachcomputer meldet sich: bla bla bla (2 Minuten). Bei einer Eingabe heisst es: Ich habe Sie nicht verstanden bla, bla , bla
3. Es meldet sich ein Mitarbeiter, dem ich erzähle, dass ich die Ursache des Problems gefunden habe.
4. Die Antwort des 1und1 Mitarbeiters: „Ihr Name?“ (obwohl ich zu einem offenen Fall anrief, und bei dem Sprachcomputer meine Kundennummer bereits eingegeben habe!!!!)
5. 1und1 Kollege: „Wo wohnen Sie?“
6. 1und1 Kollege:  „Welchen Versionsstand hat Ihre Fritzbox?“ (obwohl ich die schon beim letzten Anruf angegeben habe)
7. Ich erzähle noch einmal, dass ich die Ursache des Problems gefunden habe, und nun geklärt werden muss, wie wir die Fritzbox  austauschen können.
8. Darauf die Antwort des 1und1 Supports:
"Wir können das jetzt nicht aufnehmen, da die Anfrage bei der Technik ist. Die Technik meldet sich wieder bei Ihnen."
9.  Zwei Tage später bekomme ich von 1und1 Support eine Email:
"Wir haben nun ihr Problem gelöst und den Fall geschlossen".
10. Daraufhin habe ich die Email beantwortet und erklärt, dass der Fall nicht geschlossen, da die von 1und1 gelieferte Fritzbox kaputt ist.
11. Ich erhalte eine automatische Antwort von 1und1, dass ich diese Emailadresse nicht für eine Antwort an 1und1 verwenden kann. Ich solle mich anderweitig mit dem Support in Verbindung setzen.
12. Ich prüfe im 1und1 Conrol Center, ob dort der Fall zu finden ist (mit der Fallnummer). Der Fall kann nicht gefunden werden.

Dies ist einfach ein absoluter Sch*** Support. Ich habe jetzt eine kaputte Fritzbox, und 1und1 ist stolz, dass sie den Fall gelöst haben.


01.07.2009 15:15:21
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marcello
Gast



Jaja, der gute Support von 1und1,

nachdem ganzen Ärger den ich eingangs beschrieben hab, folgte die Kündigung von Seiten der Telekom an 1und1. Dieser wurde nicht wie üblich wiedersprochen, nein sie wurde akzeptiert. Die Umstellung durch die Telekom lief auch nicht reibungslos ab. Aber der Service ist um viele Längen besser. Meine Erfahrung mit der Telekom:

- Service ist gut bis sehr gut.
- Zur Not gibts fast überall einen T-Punkt an dem man seinen Ärger mal jemandem persönlich kundtuen kann.
- Ich hab meine Hardware (nach rückgabe zu 1und1) persönlich im T-Punkt abegholt. 15 min dauer schneller geht kein Lieferservice.
- Eine kostenlose Service Hotline.
- Techniker die sich auch am Samstag um ein Problem kümmern, auch vor Ort.

Wenn man sich eine DSL Leitung egal bei welchem Anbieter bestellt, und nur die Umstellung über den PC des Technikers von statten gehen muss, ist jerder Anbieter empfehlenswert und der Service ausreichend. Aber wenn es um technische Probleme geht, dann fängt der Spass an. Die meisten DSL Anbieter haben keine eigenen Techniker vor Ort, Arcor hatte damals ISRI, weiss nicht ob es die noch gibt. Also sind sie auf die Techniker der T-com angewiesen und diese werden wohl ihre Arbeit für ein fremdes Unternehmen nicht ganz so ernst nehmen, wie mir einer persönlich versicherte. Das ist zwar mies aber man kann nichts dran ändern.


03.07.2009 14:15:00
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1&1 "Fan"
Gast



Hallo zusammen!

Kann von einem Internet-Anschluss bei 1&1 auch nur abraten.

Bin umgezogen, damit ich übergangslos Telefon & Internet habe, hab ich extra 4 Wochen vorher bestellt.

Was soll ich sagen, mittlerweile wohne ich 3 Monate in der neuen Wohnung, einen 1&1 Anschluss hab ich immernoch nicht. Hatte 3 Technikertermine (immer schön mit einem Monat Wartezeit dazwischen, schneller gehts leider nicht) und jedes Mal kam die Rückmeldung, dass mich der Techniker unter der angegebenen Adresse nicht findet. Der absolute Witz, es handelt sich um eine ganz normale deutsche Adresse, die jeder Versand und mittlerweile auch der Unitymedia-Techniker problemlos gefunden haben.

Die Inkompetenz und Unfreundlichkeit, die ich da an der Service-Hotline erleben musste, suchen wirklich ihresgleichen. Jedes Mal die Frage, ob das Haus in zweiter Reihe steht, ob es von der Straße aus sichtbar ist... Habe insgesamt fast 100 Euro für diese Gespräche bezahlt. 1&1 hat zwar eine kostenfreie Rufnummer, vom Handy aus (der Anschluss funktioniert ja nicht) hilft die aber wenig. Ausserdem wurde diese kostenfreie Nummer für mich schnell abgeschalten, da lt. 1&1 die Schaltung erfolgreich vorgenommen wurde, nur der Technikerbesuch stand halt noch aus.

Wie gesagt, kann nur abraten.

Gruß aus Düsseldorf


26.10.2009 21:21:05
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lolemann
Gast



1&1 ist spitze?!

16.11.2009 08:51:57
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MalteMus
Gast



Habe erst heute bei 1und1 meinen Vertrag verlängert, bzw. meine Kündigung zurückgenommen (...da ich ursprüngl. zu ALICE wechseln wollte, da ich meinen TV - Anschluss von SAT auf Internet unlegen wollte). Ich war und bin stets mit 1und1 zufrieden. Die Kündigungsrücknahme hat mir einen Fritz 7240 Router und 200 EUR Treuebonus eingebracht. Wer viel Spaß haben will, sollte zu t-online wechseln brrrr.

MalteMus


11.12.2009 22:06:19
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Carla
Gast



1&1 ist das absolut Hinterletzte.

Mein Mitbewohner, der DSL-Kunde bei 1u1 war, ist ausgezogen, hat seinen Anschluss gekündigt und nicht mit umgezogen an die neue Adresse. 1u1 hat daraufhin aber nicht den Port freigegeben, so dass ich hätte DSL für mich bestellen können, sondern hat sich draufgesetzt mit dem Kommentag, der Vertrag liefe schließlich noch bis xx.xx.xx und ich solle mir nicht einbilden, dass man vorher auch nur einen Millimeter von diesem Port abrücken würde. Dabei konnte ich den Anschluss nicht nutzen weil mein nunmehr Ex-Mitbewohner sämtliche Gerätschaften mitgenommen hatte und ich hatte mit dem Vertrag ja auch nicht das geringste zu tun. Ich hab mehrmals versucht mit den Herrschaften eine Lösung zu finden, außer hohen Telefonkosten war nichts zu machen. Im Gegenteil, die "Servicemitarbeiter" sind extrem unfreundlich und patzig am Telefon. Ich würde es eigentlich schon unverschämt nennen wollen. Hab ich in der Form noch niemals zuvor irgendwo erlebt.

Dann gab es ein weiteres Zusammentreffen mit 1u1 in welchem es um einen Hosting-Vertrag meines Vaters ging, der während der Laufzeit downgegraded werden sollte weil völlig überdimensioniert und teuer. Ich hatte ein Gespräch mit einem ganz netten Mitarbeiter der sich erkundigen wollte ob das möglich ist und ich sollte zurückgerufen werden. Wurde ich auch. Von einer Dame, deren Art echt nicht zu überbieten war. Dermaßen unverschämt und patzig, das ist echt nicht normal. Man sollte sich vielleicht vorher überlegen, ob einem ein Paket zu groß wäre und lauter solche Sprüche. Dass mein Vater vielleicht nicht sehr bewandert in der Materie ist... naja, das juckt ja keinen. Aber unverschämte Sprüche, das geht schon. Nunja, man hätte meinem Vater zwar ein Downgrade gestattet, dafür aber die Laufzeit um weitere zwei Jahre verlängert, worauf man micht NICHT hingewiesen hat. Das musste ich mir mühselig erlesen, nachdem der Vertrag für das Downgrade freigeschaltet war und ich im Kundencenter die notwendigen Klicks selbst machen sollte. Wir haben dann lieber regulär gekündigt und bis zum Ende der Laufzeit den höheren Preis bezahlt, als nochmal zwei Jahre bei 1u1 zu bleiben. Auch wenn es immer wieder löbliche Ausnahmen gibt (s. oben), als Kunde wird man in der Regel behandelt wie der letzte Brocken Scheiße.

Das braucht echt kein Mensch. Dann doch lieber Telekom. Da dauerts zwar manchmal auch etwas länger, aber so unverschämt ist dort keiner.


21.12.2009 15:26:17
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TheManice
Gast



Mal meine 2Cent,

wir sind im August 2008!!! an die jetztige Adresse verzogen. Pochend auf Ihren Vertrag, versehen mit dem Hinweis es ist ja nicht Ihre Schuld wenn ich umziehe, weigert sich 1&1 bis zu heutigen Tag meinen 16000 Anschluss zu bedienen. Auch die Nachfrage nach einem Downgrade wurde immer mit zusätzlichen Kosten und Laufzeitverlängerung "beworben". So sitzte ich nun noch ein halbes Jahr auf der 3000 Leitung und harre der Dinge die den da noch kommen werden. Nachdem heute einer dieser überaus kompetenten Callcenterfreaks mitten im Gespräch aufgelegt hat reicht es mir aber doch. Habe beruflich sehr viel mit Kommunikationstechnik zu tun, aber ein derartiges Verhalten einem Kunden gegenüber hätte mit Sicherheit eine sofortige Kündigung zur Folge. ( arbeite für RIM)
Weiss jemand von euch wie ich meine Rachegelüste befriedigen kann? Sonne Kündigung interessiert 1&1 ja scheinbar nicht wirklich.

@1&1 Fan
kommt mir sehr bekannt vor. Habe auch 2 Monate warten müssen. Diverse Teckniker sind offensichtlich im Dschungel der Stadt verschollen. Hab nie einen von denen gesehen. T-Com hats dann irgendwann gemacht.


30.12.2009 13:00:34
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Korny
Gast



Meine kleine 1&1-Odysee

Sie liebäugeln mit einem Vertragsabschluss bei 1&1? Ich bin seit 2007 Kunde bei diesem Unternehmen (Doppel-Flat 16.000 inklusive Handyflat mit 2 SIM-Karten – also ein „guter“ Kunde) und habe bis zu meinem Umzug im November 2009 keinerlei negative Erfahrungen gemacht. Was dann kam, könnte Ihnen eventuell als kleine Entscheidungshilfe dienen. Aber lesen Sie selbst…

Mitte September 2009: Ich unterschreibe den Mietvertrag für eine neue Wohnung in der gleichen Stadt, die ich zum 1. November beziehen werde. Einen Tag später logge ich mich ins Kundencenter von 1&1 ein, drucke mir die PDF-Dokumente für die Umzugsmeldung aus und versende den Umzugsauftrag auf dem Postwege. Schließlich möchte ich die 4-Wochen-Frist einhalten, um möglichst nahtlos online sein zu können.

Mitte Oktober 2009: Ich habe noch immer keine Bestätigung seitens 1&1 bekommen, dass mein Umzugsauftrag wunschgemäß ausgeführt werden wird. Ich entdecke zufällig mein Telefon unter einem Zeitungsstapel auf dem Fußboden und beschließe spontan, einmal nachzufragen. Schließlich ist das Internet heute ungefähr so wichtig wie Zähneputzen, da will ich kein Risiko eingehen.
Nach mehr als 20 Minuten in der Warteschleife teilt mir ein freundlicher Servicemitarbeiter mit, dass 1&1 kein Umzugsauftrag vorliegt. Ich verspüre ein unangenehmes Stechen im Herzen und ärgere mich, dass ich die Post nicht per Einschreiben versandt habe. Immerhin verspricht mir der Typ am anderen Ende der Leitung die sofortige Entgegennahme des Auftrags und eine zeitnahe Schaltung in der neuen Wohnung.

1. November 2009: Ich beziehe meine neue Wohnung. Leider muss ich noch bis zum 16. November warten, um endlich wieder online gehen zu können. Denn dann erst ist mein Techniker- und Schalttermin angesetzt, ersterer übrigens zwischen 8 und 16 Uhr, eine wahrlich kundenfreundliche Zeitspanne der Telekom. Aber ich habe ja sowieso Urlaub genommen.

16. November 2009: Der Techniker erscheint schon gegen 9 Uhr – ich freu mich! Er schrubbelt an der Telefondose herum und möchte dann in die Kellerräume zum Übergabepunkt. Pflichtbewusst habe ich diese offen gehalten. Doch halt! Der Techniker erklärt mir, dass er nicht in die Kellerräume meines Hauseingangs muss, sondern in die zwei Eingänge weiter, weil dort der Übergabepunkt sei. Ich fall aus allen Wolken, als technischer Laie habe ich davon nichts geahnt. Zwar gelingt es uns, in den entsprechenden Eingang zu gelangen, doch die Kellerräume sind abgeschlossen. In Panik rufe ich den Hausmeister an, der binnen 15 Minuten vor Ort erscheint, obwohl er extra aus einem anderen Ort anfahren muss. Doch dem lieben Telekom-Techniker dürstet es zu gehen – er entschwindet exakt 90 Sekunden vor Eintreffen des Hausmeisters und gibt eine Rückmeldung an 1&1, dass ich die Kellerräume nicht ordnungsgemäß zugänglich gemacht hätte. Der Hausmeister ist sauer auf mich und ich bin stinksauer auf den Techniker. Aber auch ein unsicher, wie viel Schuld ich wohl selbst trage. Aber woher sollte ich denn wissen, dass der verdammte Kasten ganz woanders untergebracht ist – ich bin doch ein Laie!
Okay, Rückruf bei 1&1, die sich kulant zeigen und den Termin nicht berechnen. Ich bekomme eine zweite Chance am 24. November zwischen 8 und 16 Uhr. Schön, ich nehme wieder einen Tag Urlaub!

24. November 2009: Der liebe Herr Techniker erscheint erneut schon sehr früh, was mich wohlgesonnen stimmt. Er schrubbelt an der Telefondose herum und auch im Keller. Am Ende lautet seine Diagnose: „Alles startklar!“. Ich freue mich und schließe die Fritzbox an – es blinkt und blinkt und blinkt und blinkt. Da heute auch der neue Schalttermin ist, glaube ich aber in meiner kundenseitigen Inkompetenz, dass DSL möglicherweise erst im Laufe des Tages geschaltet wird. Ich unterschreibe also das Protokoll und entlasse den Techniker mit freundlichen Grüßen.
Am Abend ist dann der ersehnte Augenblick gekommen – ich habe wieder einen DSL-Anschluss samt VoIP-Telefonleitung.

26. November 2009: Gegen 18 Uhr treffe ich nach einem harten Arbeitstag zuhause ein und telefoniere mit meiner (neuen) Freundin – oder auch nicht. Die LED-Leuchte blinkt, ich bin erstmals ein wenig genervt. Da ich noch einige Erledigungen vor mir habe, suche ich mir die Servicenummer heraus und speichere sie im Handy ab.
Unterwegs gebe nach 25 Minuten in der Warteschleife eine Störungsmeldung bei 1&1 durch. Man sagt mir, dass ich den Splitter abnehmen solle, der bisher noch in der Konstruktion vorhanden ist. Ich erwidere, dass ich seit 2007 den gleichen Komplettanschluss nutze und immer einen Splitter genutzt habe. Das habe zudem doch schon anderthalb Tage funktioniert. Es sei aber überflüssig und kann Störungen verursachen, wird mir entgegengehalten. Warum es dann bis jetzt funktioniert hat, wird mir nicht erklärt.
Zuhause stöpsel ich alles wie befohlen um, nutze dafür ein AVM-DSL-Kabel von einem Bekannten, da ich selbst damals keines bekommen hatte. Ich frage mich, wie ich denn eigentlich ohne dieses Kabel den Anschluss nach den Wünschen von 1&1 hätte vollziehen sollen, aber egal.
DSL funktioniert jedenfalls nicht. Aber ich bin müde, rufe darum erst am nächsten Tag meine Freunde von 1&1 an.

27. November 2009: Nach 45 Minuten Wartezeit dringe ich ins Servicecenter durch und durchlaufe das Fehler-Rate-Spielchen mit den ganzen Etappen wie Firmware-Update, Verkabelung, erste Telefondose usw.. Schließlich wird mir ein Techniker-Rückruf versprochen.

28. November 2009: Ich warte auf den Rückruf.

29. November 2009: Ich warte auf den Rückruf. Ich stelle außerdem fest, dass mein WLAN-Stick jetzt den Geist aufgegeben hat. Galgenhumor macht sich breit in meiner Wohnung.

30. November 2009: Ich warte auf den Rückruf. Ich kaufe einen neuen WLAN-Stick.
1. Dezember 2009: Ich rufe bei 1&1 an, überstehe 20 Minuten Warteschleife und frage dann eine nette Dame, wann denn eigentlich der versprochene Rückruf erfolgen würde. Leider kann sie mir nicht weiterhelfen. Ich bin jetzt wirklich genervt.
Am Nachmittag ruft mich dann tatsächlich ein Techniker an. Ich freue mich, bin aber noch immer ein wenig genervt. Nachdem ich die Fragen, die ich schon in den Telefonaten zuvor brav beantwortet hatte, noch einmal brav beantworte und der Techniker mehrmals davon spricht gerade ganz wichtige Messungen durchzuführen, kommt er zum Schluss, dass der Telekom-Techniker etwas falsch gemacht haben muss. Ich bekomme einen neuen Techniker-Termin und überlege mir, wie viele Urlaubstage ich eigentlich noch habe.

10. Dezember 2009: Der Techniker erscheint erneut bereits am Vormittag, da ich aber kein Urlaub nehmen kann, habe ich meine Mama als Botschafterin abgestellt. Wieder schrumpelt er etwa 30 Minuten lang herum. Dabei entweichen ihm zwischenzeitlich flüstertonartige Unmutsäußerungen, während er Drähte in der Telefondose begutachtet. Letztlich beschließt er fertig zu sein und gibt zu Protokoll, dass die Leitung nun stehe, jedoch die Fritzbox offenbar defekt sei. Meine Mama als Überbringerin der schlechten Nachricht bekommt meinen Unmut zu spüren, der gar nicht für sie bestimmt ist.
Da ich keine zweite Box zum Gegentest habe, bin ich nun genervt, skeptisch und hilflos. Ich komme jedoch erst spät abends von der Arbeit und rufe heute nicht mehr die Hotline an.

11. Dezember 2009: Am Abend rufe ich meine Freunde von 1&1 an, um sie über die leicht unbefriedigende Situation in Kenntnis zu setzen. Eine Dame fragt mich, ob ich die aktuelle Firmware… Ich werde erstmals etwas ungehalten und verweise relativ schroff auf die zurückliegenden Telefonate. Erschrocken über mich selbst füge ich hinzu, dass dies kein Angriff auf sie persönlich sei. Wir vereinbaren einen Techniker-Rückruf. Außerdem wird mir versichert, dass ich alle durch das Problem entstandenen Mehrkosten erstatten bekommen werde in Form von Gutschriften. Ich solle mich dafür an eine spezielle Mailadresse wenden.

12. Dezember 2009: Ich warte auf den Rückruf.

13. Dezember 2009: Ich warte auf den Rückruf und werde ungeduldig.

14. Dezember 2009: Ich sitze im Büro und beschließe, meinen Vertrag zu kündigen. Leider endet die Laufzeit erst Anfang 2011. Ich rufe zwecks Durchgabe des notwendigen Codes für die Freischaltung des Kündigungsformulars die im Online-Center angegebene Nummer an. Mir ist bewusst, dass hier jemand versuchen wird, mich umzustimmen. Die letzten Wochen haben mich jedoch immun gemacht gegen Floskeln von 1&1-Rattenfängern.
Der Mensch mit Berliner Akzent an der Strippe vereinbart mit mir zunächst einen Techniker-Rückruf am 16. Dezember – garantiert! Ich freue mich, nehme das Angebot an, lasse den Herrn das Ganze einloggen. Und dann verlange ich trotzdem die Freischaltung des Kündigungsformulars. Der Mann wirkt nun etwas schlecht gelaunt. Ich freue mich trotzdem ein wenig.

15. Dezember 2009: Das Kündigungsformular geht in die Post – per Einschreiben, ich bin ja lernfähig.

16. Dezember 2009: Der Techniker ruft an! Fast anderthalb Stunden gehen wir Schritt für Schritt alles durch. Ich schraube sogar sämtliche Telefondosen unter seiner Regie auf. Nach dem er bis eine Minute vor Ende des Telefonats von einem Leitungsproblem ausgeht, schwingt er kurz vorm Auflegen doch noch um und meint nun, dass die Fritzbox defekt sei. Ich werde umgehend eine neue zugeschickt bekommen. Ich bin etwas verwirrt, kann aber mit seinen Erklärungen als Laie nichts anfangen und schenke ihm daher schweren Herzens Glauben, nachdem er von 99,9%iger Sicherheit spricht. Die Box soll wunschgemäß nicht an mich, sondern an meine Mama geschickt werden, damit die Entgegennahme tagsüber gewährleistet werden kann. Mir wird versichert, dass dies kein Problem sei.

17. Dezember 2009: 1&1 zieht die Umzugsgebühren und die Grundgebühren wie gewohnt sicher und schnell von meinem Konto ein. Ich freue mich, dass alles so reibungslos klappt. Die Rückforderungen spare ich mir aber lieber für den Tag auf, an denen ich das ganze Ausmaß kenne.

23. Dezember 2009: Die Fritzbox ist noch nicht geliefert worden. Ich gehe von einem Weihnachtsstau aus.

27. Dezember 2009: Ich rufe doch lieber noch mal meine engen Freunde von 1&1 an und frage, wann denn die Box wirklich versandt wurde. Meine Stirnadern schwellen an, als mir meine Gesprächspartnerin mitteilt, dass die Meldung eingegangen sei, ich sei unbekannt verzogen. Ich versichere, dass ich in den letzten Tagen nicht verzogen bin. Die Dame fragt mich, ob die Kontaktdaten auf ihrem Bildschirm denn stimmen und nennt mir meine alte Adresse. Ich beginne zu zittern und schlage meinen Kopf rhythmisch gegen einen Türrahmen. Dann erläutere ich ihr, dass ich doch mitsamt meinem Komplettpaket umgezogen sei und dies 1&1 doch eigentlich bekannt sein sollte, zumal ich doch schon Post von 1&1 an meine neue Adresse bekommen habe. Dabei kann ich mir ein zynischen Lachen nicht verkneifen. Zudem sollte die Box doch an meine Mama verschickt werden, die ebenfalls in den letzten Tagen nicht umgezogen ist. Meine gute Freundin von 1&1 kann den Sachverhalt nicht aufklären, nimmt meine neue Adresse nochmals auf und verspricht eine Versendung mit „hoher Priorität“. Ich bin unendlich gespannt und nehme ein heißes Bad.

29. Dezember 2009: Die neue Fritzbox ist da! Ich bin gut gelaunt, packe sie aus und schließe sie an. DSL funktioniert nicht. Ich habe ein merkwürdiges Zucken im rechten Augenlid. Erneut rufe ich meine Kumpels von 1&1 an und gebe das negative Ergebnis durch. Um mein Augenlidzucken verbal zu dokumentieren stelle ich zudem eine fristlose Kündigung in Aussicht, wenn nicht schnell etwas passiert. Die Dame am Apparat bedauert, dass aufgrund technischer Probleme derzeit die Kundendatenbank nicht aufrufbar sei und sie daher meine Störungshistorie nicht kenne. Ich beneide sie kurz. Immerhin werde ich (schon wieder) auf die höchste Prioritätsstufe gesetzt. Leider aber kann ein Rückruf aufgrund terminlicher Engpässe aber erst am 3. Januar 2010 erfolgen.

1. Januar 2010: Ich schaue Fernsehen. Unvermittelt taucht ein gewisser Herr Davis, Leiter der Abteilung Kundenzufriedenheit bei 1&1, auf dem Bildschirm auf und beginnt mit mir zu sprechen. Ich würde ihn gern einmal persönlich kennenlernen. Meine Freundin schaltet sicherheitshalber um. Ich danke ihr mit einem Zungenkuss.

2. Januar 2010: Ich erhalte eine Kündigungsbestätigung zum Ende der Vertragslaufzeit durch 1&1. Heute ist ein schöner Tag.

3. Januar 2010: Ein Techniker ruft mich an. Ich bin müde, aber freundlich. Er erläutert mir, dass es ein Leitungsproblem gäbe und ein weiterer Vor-Ort-Termin notwendig sei. Ich bin begeistert.

5. Januar 2010: Ich nehme mir einen halben Tag Urlaub, mein Arbeitsgeber findet das suboptimal. Ich warte auf den Techniker. Ich warte vergeblich. Dann fahre ich zur Arbeit. Unterwegs versuche ich meine Familie von 1&1 anzurufen, um sie über den nicht erschienenen Techniker zu informieren. Die Service-Hotline ist leider nicht zu erreichen, offenbar liegt eine Störung vor. Ich freue mich, denn das kannte ich bisher noch nicht.
Vom Büro aus schreibe ich Herrn Davis eine persönliche E-Mail und schildere ihn meinen Lebenslauf der letzten 10 Wochen. Ich erwähne dabei versehentlich meine Kontakte zum Verbraucherschutz, zur Presse und zum Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk. Ich gebe Herrn Davis 48 Stunden Zeit, um meine geringfügigen Probleme zu lösen, da ich sonst fristlos kündige und alles meinen oben genannten Freunden petze.

6. Januar 2010: Ich habe am Vormittag noch keine Antwortmail erhalten. Wie gewohnt rufe ich die Service-Hotline an, um die Stimmen meiner lieben 1&1-Brüder und Schwestern zu hören. Eine Dame sagt mir, mein Fall wäre gerade in Bearbeitung und man hätte bereits versucht mich auf meiner Festnetznummer zu erreichen. Ich überbringe ihr die betrübliche Kunde, dass es kleinere technische Probleme mit meiner Festnetznummer gäbe, weil diese ja samt DSL-Anschluss seit dem 1.11.2009 nicht funktioniere. Meine Freundlichkeit hält sich zugegebenermaßen in engen Grenzen. Die Dame verspricht mir einen schnellen Rückruf aufs Handy durch die Technik. Ich frage sie nach ihrem Namen und merke an, dass gerade ein Anwalt und ein Zeitungsredakteur das Gespräch mithören können. Dann lege ich auf.
Zwei Minuten später ruft mich eine Dame von 1&1 ein. Ich bin erstaunt, denn ihre Rufnummer ist nicht unterdrückt. Sie stellt sich als Mitarbeiterin im Team von Herrn Davis vor, der leider nicht alle Mails selbst beantworten könne. Ich äußere mich überrascht darüber, dass außer mir noch andere Kunden ein Problem haben, aber ich klinge wohl nicht so recht überzeugend.
Die Dame möchte mir von nun an als persönliche Ansprechpartnerin dabei helfen, das Problem schnell zu lösen. Die vielen Missgeschicke und Fehler tun ihr zutiefst leid, sobald die technischen Probleme geklärt seien, würden wir uns über die Rückzahlungen, Gutschriften und Entschädigungen unterhalten können. Ich bin müde. Sie verweist auf einen weiteren Rückruf durch einen speziellen Techniker in wenigen Minuten. Dieser kommt sogar. Der Techniker vereinbart mit mir einen Vor-Ort-Termin durch einen „Express-Techniker“ der Telekom für den 8.1.. Dieser wäre auch heute möglich gewesen, doch ich kann leider nicht den Zugang zum Keller sicherstellen.
Ich frage ihn abschließend noch, warum denn der gestrige Termin nicht wahrgenommen wurde. Im Gegenzug erwidert er, dass die Telekom diesbezüglich noch keine Rückmeldung gegeben hätte, bei ihm wäre der Termin zwischen 13 und 17 Uhr noch offen. Ich muss grinsen und teile ihm mit, dass der Termin zwischen 8 und 12 Uhr angesetzt war und ich anschließend nicht mehr im Hause war. Der Techniker zog den Schluss, dass sein Kollege da wohl eine falsche Uhrzeit eingegeben hätte. Ich finde das nur bedingt lustig, freue mich aber zu wissen, bei wem der Fehler diesmal liegt – kann ja mal vorkommen.

Fortsetzung folgt bestimmt!


06.01.2010 16:02:06
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melvin
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Beiträge: 17

Korny schrieb:

Meine kleine 1&1-Odysee

Sie liebäugeln mit einem Vertragsabschluss bei 1&1? Ich bin seit 2007 Kunde bei diesem Unternehmen (Doppel-Flat 16.000 inklusive Handyflat mit 2 SIM-Karten – also ein „guter“ Kunde) und habe bis zu meinem Umzug im November 2009 keinerlei negative Erfahrungen gemacht. Was dann kam, könnte Ihnen eventuell als kleine Entscheidungshilfe dienen. Aber lesen Sie selbst…

Mitte September 2009: Ich unterschreibe den Mietvertrag für eine neue Wohnung in der gleichen Stadt, die ich zum 1. November beziehen werde. Einen Tag später logge ich mich ins Kundencenter von 1&1 ein, drucke mir die PDF-Dokumente für die Umzugsmeldung aus und versende den Umzugsauftrag auf dem Postwege. Schließlich möchte ich die 4-Wochen-Frist einhalten, um möglichst nahtlos online sein zu können.

Mitte Oktober 2009: Ich habe noch immer keine Bestätigung seitens 1&1 bekommen, dass mein Umzugsauftrag wunschgemäß ausgeführt werden wird. Ich entdecke zufällig mein Telefon unter einem Zeitungsstapel auf dem Fußboden und beschließe spontan, einmal nachzufragen. Schließlich ist das Internet heute ungefähr so wichtig wie Zähneputzen, da will ich kein Risiko eingehen.
Nach mehr als 20 Minuten in der Warteschleife teilt mir ein freundlicher Servicemitarbeiter mit, dass 1&1 kein Umzugsauftrag vorliegt. Ich verspüre ein unangenehmes Stechen im Herzen und ärgere mich, dass ich die Post nicht per Einschreiben versandt habe. Immerhin verspricht mir der Typ am anderen Ende der Leitung die sofortige Entgegennahme des Auftrags und eine zeitnahe Schaltung in der neuen Wohnung.

1. November 2009: Ich beziehe meine neue Wohnung. Leider muss ich noch bis zum 16. November warten, um endlich wieder online gehen zu können. Denn dann erst ist mein Techniker- und Schalttermin angesetzt, ersterer übrigens zwischen 8 und 16 Uhr, eine wahrlich kundenfreundliche Zeitspanne der Telekom. Aber ich habe ja sowieso Urlaub genommen.

16. November 2009: Der Techniker erscheint schon gegen 9 Uhr – ich freu mich! Er schrubbelt an der Telefondose herum und möchte dann in die Kellerräume zum Übergabepunkt. Pflichtbewusst habe ich diese offen gehalten. Doch halt! Der Techniker erklärt mir, dass er nicht in die Kellerräume meines Hauseingangs muss, sondern in die zwei Eingänge weiter, weil dort der Übergabepunkt sei. Ich fall aus allen Wolken, als technischer Laie habe ich davon nichts geahnt. Zwar gelingt es uns, in den entsprechenden Eingang zu gelangen, doch die Kellerräume sind abgeschlossen. In Panik rufe ich den Hausmeister an, der binnen 15 Minuten vor Ort erscheint, obwohl er extra aus einem anderen Ort anfahren muss. Doch dem lieben Telekom-Techniker dürstet es zu gehen – er entschwindet exakt 90 Sekunden vor Eintreffen des Hausmeisters und gibt eine Rückmeldung an 1&1, dass ich die Kellerräume nicht ordnungsgemäß zugänglich gemacht hätte. Der Hausmeister ist sauer auf mich und ich bin stinksauer auf den Techniker. Aber auch ein unsicher, wie viel Schuld ich wohl selbst trage. Aber woher sollte ich denn wissen, dass der verdammte Kasten ganz woanders untergebracht ist – ich bin doch ein Laie!
Okay, Rückruf bei 1&1, die sich kulant zeigen und den Termin nicht berechnen. Ich bekomme eine zweite Chance am 24. November zwischen 8 und 16 Uhr. Schön, ich nehme wieder einen Tag Urlaub!

24. November 2009: Der liebe Herr Techniker erscheint erneut schon sehr früh, was mich wohlgesonnen stimmt. Er schrubbelt an der Telefondose herum und auch im Keller. Am Ende lautet seine Diagnose: „Alles startklar!“. Ich freue mich und schließe die Fritzbox an – es blinkt und blinkt und blinkt und blinkt. Da heute auch der neue Schalttermin ist, glaube ich aber in meiner kundenseitigen Inkompetenz, dass DSL möglicherweise erst im Laufe des Tages geschaltet wird. Ich unterschreibe also das Protokoll und entlasse den Techniker mit freundlichen Grüßen.
Am Abend ist dann der ersehnte Augenblick gekommen – ich habe wieder einen DSL-Anschluss samt VoIP-Telefonleitung.

26. November 2009: Gegen 18 Uhr treffe ich nach einem harten Arbeitstag zuhause ein und telefoniere mit meiner (neuen) Freundin – oder auch nicht. Die LED-Leuchte blinkt, ich bin erstmals ein wenig genervt. Da ich noch einige Erledigungen vor mir habe, suche ich mir die Servicenummer heraus und speichere sie im Handy ab.
Unterwegs gebe nach 25 Minuten in der Warteschleife eine Störungsmeldung bei 1&1 durch. Man sagt mir, dass ich den Splitter abnehmen solle, der bisher noch in der Konstruktion vorhanden ist. Ich erwidere, dass ich seit 2007 den gleichen Komplettanschluss nutze und immer einen Splitter genutzt habe. Das habe zudem doch schon anderthalb Tage funktioniert. Es sei aber überflüssig und kann Störungen verursachen, wird mir entgegengehalten. Warum es dann bis jetzt funktioniert hat, wird mir nicht erklärt.
Zuhause stöpsel ich alles wie befohlen um, nutze dafür ein AVM-DSL-Kabel von einem Bekannten, da ich selbst damals keines bekommen hatte. Ich frage mich, wie ich denn eigentlich ohne dieses Kabel den Anschluss nach den Wünschen von 1&1 hätte vollziehen sollen, aber egal.
DSL funktioniert jedenfalls nicht. Aber ich bin müde, rufe darum erst am nächsten Tag meine Freunde von 1&1 an.

27. November 2009: Nach 45 Minuten Wartezeit dringe ich ins Servicecenter durch und durchlaufe das Fehler-Rate-Spielchen mit den ganzen Etappen wie Firmware-Update, Verkabelung, erste Telefondose usw.. Schließlich wird mir ein Techniker-Rückruf versprochen.

28. November 2009: Ich warte auf den Rückruf.

29. November 2009: Ich warte auf den Rückruf. Ich stelle außerdem fest, dass mein WLAN-Stick jetzt den Geist aufgegeben hat. Galgenhumor macht sich breit in meiner Wohnung.

30. November 2009: Ich warte auf den Rückruf. Ich kaufe einen neuen WLAN-Stick.
1. Dezember 2009: Ich rufe bei 1&1 an, überstehe 20 Minuten Warteschleife und frage dann eine nette Dame, wann denn eigentlich der versprochene Rückruf erfolgen würde. Leider kann sie mir nicht weiterhelfen. Ich bin jetzt wirklich genervt.
Am Nachmittag ruft mich dann tatsächlich ein Techniker an. Ich freue mich, bin aber noch immer ein wenig genervt. Nachdem ich die Fragen, die ich schon in den Telefonaten zuvor brav beantwortet hatte, noch einmal brav beantworte und der Techniker mehrmals davon spricht gerade ganz wichtige Messungen durchzuführen, kommt er zum Schluss, dass der Telekom-Techniker etwas falsch gemacht haben muss. Ich bekomme einen neuen Techniker-Termin und überlege mir, wie viele Urlaubstage ich eigentlich noch habe.

10. Dezember 2009: Der Techniker erscheint erneut bereits am Vormittag, da ich aber kein Urlaub nehmen kann, habe ich meine Mama als Botschafterin abgestellt. Wieder schrumpelt er etwa 30 Minuten lang herum. Dabei entweichen ihm zwischenzeitlich flüstertonartige Unmutsäußerungen, während er Drähte in der Telefondose begutachtet. Letztlich beschließt er fertig zu sein und gibt zu Protokoll, dass die Leitung nun stehe, jedoch die Fritzbox offenbar defekt sei. Meine Mama als Überbringerin der schlechten Nachricht bekommt meinen Unmut zu spüren, der gar nicht für sie bestimmt ist.
Da ich keine zweite Box zum Gegentest habe, bin ich nun genervt, skeptisch und hilflos. Ich komme jedoch erst spät abends von der Arbeit und rufe heute nicht mehr die Hotline an.

11. Dezember 2009: Am Abend rufe ich meine Freunde von 1&1 an, um sie über die leicht unbefriedigende Situation in Kenntnis zu setzen. Eine Dame fragt mich, ob ich die aktuelle Firmware… Ich werde erstmals etwas ungehalten und verweise relativ schroff auf die zurückliegenden Telefonate. Erschrocken über mich selbst füge ich hinzu, dass dies kein Angriff auf sie persönlich sei. Wir vereinbaren einen Techniker-Rückruf. Außerdem wird mir versichert, dass ich alle durch das Problem entstandenen Mehrkosten erstatten bekommen werde in Form von Gutschriften. Ich solle mich dafür an eine spezielle Mailadresse wenden.

12. Dezember 2009: Ich warte auf den Rückruf.

13. Dezember 2009: Ich warte auf den Rückruf und werde ungeduldig.

14. Dezember 2009: Ich sitze im Büro und beschließe, meinen Vertrag zu kündigen. Leider endet die Laufzeit erst Anfang 2011. Ich rufe zwecks Durchgabe des notwendigen Codes für die Freischaltung des Kündigungsformulars die im Online-Center angegebene Nummer an. Mir ist bewusst, dass hier jemand versuchen wird, mich umzustimmen. Die letzten Wochen haben mich jedoch immun gemacht gegen Floskeln von 1&1-Rattenfängern.
Der Mensch mit Berliner Akzent an der Strippe vereinbart mit mir zunächst einen Techniker-Rückruf am 16. Dezember – garantiert! Ich freue mich, nehme das Angebot an, lasse den Herrn das Ganze einloggen. Und dann verlange ich trotzdem die Freischaltung des Kündigungsformulars. Der Mann wirkt nun etwas schlecht gelaunt. Ich freue mich trotzdem ein wenig.

15. Dezember 2009: Das Kündigungsformular geht in die Post – per Einschreiben, ich bin ja lernfähig.

16. Dezember 2009: Der Techniker ruft an! Fast anderthalb Stunden gehen wir Schritt für Schritt alles durch. Ich schraube sogar sämtliche Telefondosen unter seiner Regie auf. Nach dem er bis eine Minute vor Ende des Telefonats von einem Leitungsproblem ausgeht, schwingt er kurz vorm Auflegen doch noch um und meint nun, dass die Fritzbox defekt sei. Ich werde umgehend eine neue zugeschickt bekommen. Ich bin etwas verwirrt, kann aber mit seinen Erklärungen als Laie nichts anfangen und schenke ihm daher schweren Herzens Glauben, nachdem er von 99,9%iger Sicherheit spricht. Die Box soll wunschgemäß nicht an mich, sondern an meine Mama geschickt werden, damit die Entgegennahme tagsüber gewährleistet werden kann. Mir wird versichert, dass dies kein Problem sei.

17. Dezember 2009: 1&1 zieht die Umzugsgebühren und die Grundgebühren wie gewohnt sicher und schnell von meinem Konto ein. Ich freue mich, dass alles so reibungslos klappt. Die Rückforderungen spare ich mir aber lieber für den Tag auf, an denen ich das ganze Ausmaß kenne.

23. Dezember 2009: Die Fritzbox ist noch nicht geliefert worden. Ich gehe von einem Weihnachtsstau aus.

27. Dezember 2009: Ich rufe doch lieber noch mal meine engen Freunde von 1&1 an und frage, wann denn die Box wirklich versandt wurde. Meine Stirnadern schwellen an, als mir meine Gesprächspartnerin mitteilt, dass die Meldung eingegangen sei, ich sei unbekannt verzogen. Ich versichere, dass ich in den letzten Tagen nicht verzogen bin. Die Dame fragt mich, ob die Kontaktdaten auf ihrem Bildschirm denn stimmen und nennt mir meine alte Adresse. Ich beginne zu zittern und schlage meinen Kopf rhythmisch gegen einen Türrahmen. Dann erläutere ich ihr, dass ich doch mitsamt meinem Komplettpaket umgezogen sei und dies 1&1 doch eigentlich bekannt sein sollte, zumal ich doch schon Post von 1&1 an meine neue Adresse bekommen habe. Dabei kann ich mir ein zynischen Lachen nicht verkneifen. Zudem sollte die Box doch an meine Mama verschickt werden, die ebenfalls in den letzten Tagen nicht umgezogen ist. Meine gute Freundin von 1&1 kann den Sachverhalt nicht aufklären, nimmt meine neue Adresse nochmals auf und verspricht eine Versendung mit „hoher Priorität“. Ich bin unendlich gespannt und nehme ein heißes Bad.

29. Dezember 2009: Die neue Fritzbox ist da! Ich bin gut gelaunt, packe sie aus und schließe sie an. DSL funktioniert nicht. Ich habe ein merkwürdiges Zucken im rechten Augenlid. Erneut rufe ich meine Kumpels von 1&1 an und gebe das negative Ergebnis durch. Um mein Augenlidzucken verbal zu dokumentieren stelle ich zudem eine fristlose Kündigung in Aussicht, wenn nicht schnell etwas passiert. Die Dame am Apparat bedauert, dass aufgrund technischer Probleme derzeit die Kundendatenbank nicht aufrufbar sei und sie daher meine Störungshistorie nicht kenne. Ich beneide sie kurz. Immerhin werde ich (schon wieder) auf die höchste Prioritätsstufe gesetzt. Leider aber kann ein Rückruf aufgrund terminlicher Engpässe aber erst am 3. Januar 2010 erfolgen.

1. Januar 2010: Ich schaue Fernsehen. Unvermittelt taucht ein gewisser Herr Davis, Leiter der Abteilung Kundenzufriedenheit bei 1&1, auf dem Bildschirm auf und beginnt mit mir zu sprechen. Ich würde ihn gern einmal persönlich kennenlernen. Meine Freundin schaltet sicherheitshalber um. Ich danke ihr mit einem Zungenkuss.

2. Januar 2010: Ich erhalte eine Kündigungsbestätigung zum Ende der Vertragslaufzeit durch 1&1. Heute ist ein schöner Tag.

3. Januar 2010: Ein Techniker ruft mich an. Ich bin müde, aber freundlich. Er erläutert mir, dass es ein Leitungsproblem gäbe und ein weiterer Vor-Ort-Termin notwendig sei. Ich bin begeistert.

5. Januar 2010: Ich nehme mir einen halben Tag Urlaub, mein Arbeitsgeber findet das suboptimal. Ich warte auf den Techniker. Ich warte vergeblich. Dann fahre ich zur Arbeit. Unterwegs versuche ich meine Familie von 1&1 anzurufen, um sie über den nicht erschienenen Techniker zu informieren. Die Service-Hotline ist leider nicht zu erreichen, offenbar liegt eine Störung vor. Ich freue mich, denn das kannte ich bisher noch nicht.
Vom Büro aus schreibe ich Herrn Davis eine persönliche E-Mail und schildere ihn meinen Lebenslauf der letzten 10 Wochen. Ich erwähne dabei versehentlich meine Kontakte zum Verbraucherschutz, zur Presse und zum Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk. Ich gebe Herrn Davis 48 Stunden Zeit, um meine geringfügigen Probleme zu lösen, da ich sonst fristlos kündige und alles meinen oben genannten Freunden petze.

6. Januar 2010: Ich habe am Vormittag noch keine Antwortmail erhalten. Wie gewohnt rufe ich die Service-Hotline an, um die Stimmen meiner lieben 1&1-Brüder und Schwestern zu hören. Eine Dame sagt mir, mein Fall wäre gerade in Bearbeitung und man hätte bereits versucht mich auf meiner Festnetznummer zu erreichen. Ich überbringe ihr die betrübliche Kunde, dass es kleinere technische Probleme mit meiner Festnetznummer gäbe, weil diese ja samt DSL-Anschluss seit dem 1.11.2009 nicht funktioniere. Meine Freundlichkeit hält sich zugegebenermaßen in engen Grenzen. Die Dame verspricht mir einen schnellen Rückruf aufs Handy durch die Technik. Ich frage sie nach ihrem Namen und merke an, dass gerade ein Anwalt und ein Zeitungsredakteur das Gespräch mithören können. Dann lege ich auf.
Zwei Minuten später ruft mich eine Dame von 1&1 ein. Ich bin erstaunt, denn ihre Rufnummer ist nicht unterdrückt. Sie stellt sich als Mitarbeiterin im Team von Herrn Davis vor, der leider nicht alle Mails selbst beantworten könne. Ich äußere mich überrascht darüber, dass außer mir noch andere Kunden ein Problem haben, aber ich klinge wohl nicht so recht überzeugend.
Die Dame möchte mir von nun an als persönliche Ansprechpartnerin dabei helfen, das Problem schnell zu lösen. Die vielen Missgeschicke und Fehler tun ihr zutiefst leid, sobald die technischen Probleme geklärt seien, würden wir uns über die Rückzahlungen, Gutschriften und Entschädigungen unterhalten können. Ich bin müde. Sie verweist auf einen weiteren Rückruf durch einen speziellen Techniker in wenigen Minuten. Dieser kommt sogar. Der Techniker vereinbart mit mir einen Vor-Ort-Termin durch einen „Express-Techniker“ der Telekom für den 8.1.. Dieser wäre auch heute möglich gewesen, doch ich kann leider nicht den Zugang zum Keller sicherstellen.
Ich frage ihn abschließend noch, warum denn der gestrige Termin nicht wahrgenommen wurde. Im Gegenzug erwidert er, dass die Telekom diesbezüglich noch keine Rückmeldung gegeben hätte, bei ihm wäre der Termin zwischen 13 und 17 Uhr noch offen. Ich muss grinsen und teile ihm mit, dass der Termin zwischen 8 und 12 Uhr angesetzt war und ich anschließend nicht mehr im Hause war. Der Techniker zog den Schluss, dass sein Kollege da wohl eine falsche Uhrzeit eingegeben hätte. Ich finde das nur bedingt lustig, freue mich aber zu wissen, bei wem der Fehler diesmal liegt – kann ja mal vorkommen.

Fortsetzung folgt bestimmt!


@Korny

Vielen Dank für diesen Beitrag. Kann als "1und1-Geschädigter" die geschilderten Erfahrungen nur untermauern!
Volltreffer!

Und dass es "plötzlich" einen Herrn Davis gibt, der sich PERSÖNLICH um Probleme der 1und1-Kunden kümmert, läßt sehr tief blicken.

Ihnen wünsche ich einen für Sie positiven Ausgang der 1und1-Odysee.

Für meinen Teil bin ich SEHR froh, KEIN 1und1-Kunde mehr zu sein!!!!

An alle Interessenten für DSL: Lesen Sie bitte aufmerksam im Forum, als Entscheidunghilfe sehr vorteilhaft.


07.01.2010 21:10:24
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isani
Gast



Huh, 1&1...hurra...
war jahrelang zufriedener Kunde, solange ich nur DSL über 1&1 hatte und Telefon über Telekom. Hab aus kostengründen ganz zu 1&1 gewechselt und das Grauen begann. Nachdem ich eine derartige langsame Leitung hatte..nur noch 666kbit..ist 1&1 vorzeitig aus dem Vertrag wg. Nichterfüllens seinerseits ausgetreten...aber...
ohne weder mir noch meinem neuen Anbieter dies mitzuteilen. Stehe seit 2 Wochen ohne alles da, da 1&1 zwar meine Leitung geschlossen hat (ich existiere bei denen gar nicht mehr und meine Nummern auch nicht), da aber die "Kündigung" merkwürdigerweise noch nicht bearbeitet ist, geben sie die Nummern /Portierung nicht dem neuen Anbieter frei!

Keine Ahnung was ich noch machen kann..man gerät immer an Automaten egal ob per e-mail oder Telefon..und wenn man jemanden an der Leitung hat, tja..er kann alles weiterleiten, aber wann endlich die Portierung frei gegeben wird..kann mir niemand sagen....

War mal begeisterter 1&1 Kunde aber seitdem...nichts mehr...

hab jetzt mit Anwalt etc. gedroht, mal sehen ob es hilft!


11.01.2010 15:57:26
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Boerga
Gast



Hallo erstmal.
Also hier  meine Geschichte. Ich habe meinen Vertrag mit 1u1 im Januar 2007 abgeschlossen. Im dezember 2009 bekam ich eine neue tel leitung der telekom.
Dies teilte ich am 18.12.2009 1u1 mit nd bat um eine neu aufschaltung meiner 16000 dsl leitung. Mir wurde am Telefon mitgeteilt das eine aufschaltung 2-3 wochen dauert.
In der 3 woche rief ich erneut an wo man mir sagte das es bis zu 4 wochen dauern könne. Also in der 4 woche nochmal kontakt auf genommen, da sagten sie die 3-4 wochen frist gelte erst am 29.12 da sie da erst die antwort der telekom bekammen.
Ok am 27.01 angerufen wie der stand ist da wurde mir gesagt das die Telekom gesagt habe das bei mir keine dsl leitung möglich ist. (2 jahre 16000 dsl genutzt bei 1 u 1)
Das heisst im Klartext ich muss weitere 4 wochen warten nur um zu erfahren ob überhaupt eine dsl leitung möglich ist. Danach könnte es nochmal 4 wochen dauern.
Ich habe mich mit dem Verbraucherschutz in verbindung gesetzt die sagten ich solle eine 2 wöchige frist setzten, wenns bis dahin nicht funktioniert kann ich ohne weiteres kündigen. Was hoffentlich auch funktioniert. Kann jedem nur von 1u1 abraten wenns nämlich darauf ankommt sind sie nicht für einen da.


28.01.2010 21:52:22
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1und1
Mitglied

Ort: Montabaur
Registriert: 12.11.2009
Beiträge: 16
Hallo Boerga,

zuerst einmal möchte ich mich für Ihren Ärger entschuldigen. Ich werde Ihren Fall gerne einmal prüfen lassen. Dafür senden Sie mir bitte eine Email mit Ihrer Kundennummer und einem Verwies auf dieses Forum an online@1und1.de. Ich bin mir sicher, dass wir eine zufriedenstellende Lösung finden können.

Schöne Grüße
Sarah Dederichs


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Elgendorfer Straße 57, 56410 Montabaur
blog.1und1.de - twitter.com/1und1

29.01.2010 15:29:16
http://blog.1und1.de Zitieren
Juergen
Gast



Auch ich habe "schöne" Erfahrungen mit 1&1 (Komplettanschluss) machen müssen. Nachdem es immer wieder Probleme mit der von mir häufig genutzten Auslandstelefonie gab (immer wieder war tagelang, einmal sogar wochenlang, war kein Anruf ins Ausland möglich), habe ich den neuen Leiter des Kundenservice, Marcel Davis, der im Fernsehen so viel Werbung von sich macht, direkt angeschrieben. Umgehend kam eine Antwort von einem seiner Mitarbeiter, dass man sich darum kümmern werde. Nach wenigen Tagen rief mich dieser Mitarbeiter an, sagte mir, dass 1&1 ein reibungsloses Funktionieren der Auslandstelefonie leider nicht gewährleisten könne und bot mir eine vorzeitige Auflösung des Vertrages zum nächsten Monatsende an (immerhin 1 Jahr vor dem regulären Vertragsende). Ich war erfreut über die offene und ehrliche Antwort und über das Angebot, das ich annahm. Ich durfte sogar die FritzBox behalten.

Nun schloss ich bei der Deutschen Telekom einen Vertrag über meine reuige Rückkehr ab. Die Telekom ist zwar teurer, aber wenigstens klappt das Telefonieren dort. Natürlich wollte ich gerne meine Telefonnummer behalten, die ursprünglich sogar noch von der Telekom stammte. Also habe ich den Portierungsauftrag für die Freigabe meiner Telefonnummer durch 1&1 ausgefüllt, diesen an die Telekom gefaxt und diese hat wiederum den Antrag an 1&1 geschickt. Bis zum Monatsende waren es noch mehr als 3 Wochen - also Bearbeitungszeit genug. Zwei Wochen später fragte ich bei der Telekom nach dem Stand der Dinge, da ich zu Beginn des neuen Monats ungern ohne Telefon und Internet dastehen wollte. Ich erfuhr, dass 1&1 sich noch nicht wegen der Freigabe meiner Telefonnummer gerührt hatte. Der freundliche Telekom-Mitarbeiter teilte mir mit, es bringe nichts, wenn ich bei 1&1 nachhaken würde. Für gewöhnlich hieße es bei 1&1 immer, es sei gar kein Portierungsauftrag eingegangen. Ich rief dennoch bei 1&1 an und - Bingo! - der Telekom-Mitarbeiter hatte richtig geraten. Die 1&1-Mitarbeiterin teilte mir mit, 1&1 wisse nichts von einem solchen Auftrag, die Telekom solle das Formular doch bitte nochmals faxen.

Also ein Anruf bei der Telekom mit der Bitte, den Portierungsauftrag nochmals an 1&1 zu senden. So geschah es. Ich ließ mir am nächsten Tag das nochmalige Absenden von der Telekom bestätigen.
Wieder 1 Tag gewartet und bei 1&1 angerufen. Dort erzählte man mir - was wohl? -, dass noch immer keinerlei Portierungsauftrag von der Telekom eingegangen sei. Und so könne man die Nummernfreigabe leider nicht bearbeiten. Und überhaupt: Vor Monatsende könne man der Telekom sowieso nicht mitteilen, dass meine Telefonnummer ab dem nächsten Monatsersten (also 1 Tag später) frei sei, denn ich benütze die Nummer ja noch so lange bei 1&1. Was das Benutzen einer Nummer mit der reinen Mitteilung über eine Freigabe dieser Nummer zu einem bestimmten Stichtag zu tun hat, konnte die Mitarbeiterin mir natürlich nicht erklären. Weitere Emails von mir an Herrn Davis blieben unbeantwortet.

So stand ich letzten Endes vor der Wahl, entweder auf mein gesetzlich verbrieftes Recht auf Freigabe meiner Telefonnummer möglicherweise wochenlang zu warten und in dieser Zeit ohne Telfon und Internet zu sein, oder auf meine Rufnummer zu verzichten und bei der Telekom eine neue zu beantragen.
Ich habe mich dann für letztere Variante entschieden und eine neue Festnetznummer beantragt. Die Telekom war noch so kulant, mir die eigentlich fällige Neuanschlussgebühr von 50 Euro zu erlassen.

Da es schon reichlich kurz vor Monatsende war, klappte es zwar mit dem neuen Telekom-Anschluss nicht mehr bis zum Ersten des neuen Monats, aber ich war nur 3 Tage ohne Telefon und Internet.
1&1 jedenfalls hat den Telefonanschluss pünktlich um 24 Uhr am 31. einfach gekappt und nie mehr von sich hören lassen. Wahrscheinlich freuen sie sich dort über die gelungene Schikane eines Kunden, der so unverschämt war, das 1&1-Angebot zur Vertragsauflösung anzunehmen, dessen Ursache die von 1&1 zugegebene Unfähigkeit, die vertraglich zugesicherte Leistung zu erbringen, war.

Ich kann vor diesem Hintergrund nur sagen: Finger weg von 1&1 ! !&1 ist solange super, wie alles klappt. Aber wehe, es gibt ein Problem. Dann dauert es wochenlang oder monatelang, bis sich etwas tut. Und vor allem wird man als Feind behandelt, wenn man es wagt, den Vertrag zu beenden.


04.02.2010 16:08:22
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1und1-Geschädigter
Gast




1und1 schrieb:

Hallo Boerga,

zuerst einmal möchte ich mich für Ihren Ärger entschuldigen. Ich werde Ihren Fall gerne einmal prüfen lassen. Dafür senden Sie mir bitte eine Email mit Ihrer Kundennummer und einem Verwies auf dieses Forum an online@1und1.de. Ich bin mir sicher, dass wir eine zufriedenstellende Lösung finden können.

Schöne Grüße
Sarah Dederichs


Habt Ihr mal gesehen, wie schnell (!) die hier im öffentlichen Forum antworten? Lachnummer...   peinlich, peinlich!


04.02.2010 18:52:26
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1&1 Opfer
Gast



So einen unfähigen Service hab ich noch nirgendwo erlebt !!

Seit über 2 Wochen hab ich kein Telefonanschluss.

Alles fing damit an, das ich mich bei 1& 1 beschwert habe, das mein Anschluß seit Übernahme von Freenet zu 1&1 viel, viel langsamer geworden ist.

Vor über 2 Wochen hatte ich dann einen Anruf eines 1&1 Mitarbeiters auf dem Anrufbeantworter, das alles ok. sei.
Die war das letzte Lebenszeichen meines Telefons. Seitdem ist die Leitung tot.

Auch die Tips der Servicehotline halfen mir nicht weiter.
In meiner Not beauftragte ich einen ( teueren ) privaten EDV- Service die Sache in Ordnung zu bringen.
Selbst unter Mithilfe der 1&1 hotline kam auch der nicht weiter.
Ich organisierte einen 2. ( teueren ) Besuch des EDV-Fachmannes zu einem Zeitpunkt, an dem ein 1&1 Fachmann zurückrufen wollte.
Der erste Termin platzte - es kam kein Rückruf.
Dann 3. Versuch  ---  aber selbst die beiden Top-Experten fanden in 1 Std. keine Lösung.
Als letzter Ausweg wurde beschlossen, den Router auszutausche.
Dieser sollte am gleichen Tag an mich raus gehen. Das war vor einer Woche.

Stand heute : - Es ist immer noch kein Router hier  - Ich hab über 200 € Kosten- Mein Telefon klappt immer noch nicht.

Es lebe die Telekom !


05.02.2010 11:08:24
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1&1 Opfer
Gast



So einen unfähigen Service hab ich noch nirgendwo erlebt !!

Seit über 2 Wochen hab ich kein Telefonanschluss.

Alles fing damit an, das ich mich bei 1& 1 beschwert habe, das mein Anschluß seit Übernahme von Freenet zu 1&1 viel, viel langsamer geworden ist.

Vor über 2 Wochen hatte ich dann einen Anruf eines 1&1 Mitarbeiters auf dem Anrufbeantworter, das alles ok. sei.
Die war das letzte Lebenszeichen meines Telefons. Seitdem ist die Leitung tot.

Auch die Tips der Servicehotline halfen mir nicht weiter.
In meiner Not beauftragte ich einen ( teueren ) privaten EDV- Service die Sache in Ordnung zu bringen.
Selbst unter Mithilfe der 1&1 hotline kam auch der nicht weiter.
Ich organisierte einen 2. ( teueren ) Besuch des EDV-Fachmannes zu einem Zeitpunkt, an dem ein 1&1 Fachmann zurückrufen wollte.
Der erste Termin platzte - es kam kein Rückruf.
Dann 3. Versuch  ---  aber selbst die beiden Top-Experten fanden in 1 Std. keine Lösung.
Als letzter Ausweg wurde beschlossen, den Router auszutausche.
Dieser sollte am gleichen Tag an mich raus gehen. Das war vor einer Woche.

Stand heute : - Es ist immer noch kein Router hier  - Ich hab über 200 € Kosten- Mein Telefon klappt immer noch nicht.

Es lebe die Telekom !


05.02.2010 11:09:16
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