Janosch
DSL-Freak
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Beiträge: 232
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Auch wir hier in Deutschland kennen das Problem: Keine Arbeit, kein Geld. Kein Geld kein Luxus. Was aber ist mit den Leuten, die so arm sind, dass sie noch nicht einmal ihre Grundbedürfnisse finanzieren können? Eine allein stehende Mutter beispielsweise, die ihre drei Gören noch nicht einmal einen PC ... geschweige denn ... einen Internet-Zugang finanzieren kann. Da ist die Ausgrenzung für die Kiddys ... alleine für die Allgemeinbildung ... schon vorprogrammiert.
Unsere Nachbarn in Frankreich sind da schon etwas weiter als unsere Staatsdiener in Bonn: Das Pressebüro des französischen Premierministerns teilte mit, dass die französische Regierung schwächer gestellten Familien einen Breitband-Internetzugang samt Hardware subventionieren will.
Premierminister Dominique de Villepin erklärte, dass zwar rund die Hälfte der Franzosen einen Computer hätten und man mit 10 Millionen Breitbandzugängen einen Spitzenplatz in Europa und der Welt einnehme, aber dennoch eine digitale Spaltung durch das Land gehe.
Der Plan zielt darauf ab, dass Familien mit niedrigen Einkommen in den nächsten drei Jahren einen Rechner samt Software sowie einen preiswerten Breitband-Internetzugang für 1 Euro pro Tag erhalten können. Damit soll die Medienkompetenz gefördert und z.B. auch Online-Bildungsangebote begleitet werden. Die Förderung soll bereits ab 2007 beginnen.
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| 13.07.2006 13:51:03 |
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