Mirko
Freak
Registriert: 11.07.2006
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Tja, so einfach geht das ja nun nicht: Web.de an 1und1 verkaufen, dem Unternehmen einen neuen Namen geben und dann umsatzmäßig genau so weiter machen wie vorher! So gut wie keinen Euro Umsatz hatte das Unternehmen ComBOTS im zweiten Halbjahr 2006. Die ComBOTS AG ist wie gesagt die Nachfolgerin der Web.de AG, die nach dem Verkauf des gleichnamigen Webportals an United Internet ihren Namen geändert hatte. Mit dem Verkauf des überaus erfolgreichen Portals erlöste ComBOTS fast 200 Millionen Euro sowie knapp zehn Prozent am Internetdienstleister United Internet.
Der Verlust sei von 4,6 Millionen Euro im ersten Quartal auf 9,3 Millionen gestiegen, teilte das im TecDAX notierte Unternehmen diese Woche in Karlsruhe mit. Damit habe der Halbjahresverlust auf 13,9 Millionen Euro nach einem Gewinn von 3,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum betragen.
Große Hoffnungen setzen die Karlsruher in eine neue Software, die auf spielerische Weise die Online-Kommunikation für Technik-Laien vereinfachen soll. Das bereits als "Weltneuheit" angepriesene Produkt mit der gleichen Bezeichnung (also ComBOTS) kann neben Texten auch alle anderen Daten wie Fotos, große Dokumente, Sprachmitteilungen oder Video-Clips mit einem Mausklick in Sekundenschnelle problemlos versenden.
Die Software soll zum 1. September 2006 auf den Markt kommen, aber damit ist dann ja noch kein Geld verdient: Man sehe sich bei der Einführung des neuen Angebots in einer Art Marathonlauf. Hier sei langer Atem gefragt, sagte ein ComBOTS-Sprecher.
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| 30.07.2006 13:48:48 |
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