Fabian
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Am Rande der Medienwoche Berlin-Brandenburg ist zu erfahren, dass der Mobilfunk-Netzbetreiber Vodafone offenbar damit rechnet, das so genannte Mobile Fernsehen (Handy-TV) im DVB-H-Standard erst am Ende des Jahres 2007 zur Verfügung stellen zu können.
Hintergrund der späten Inbetriebnahme ist die Tatsache, dass sich die vier deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber auf den so genannten DVB-H-Standard für die Übertragung des mobilen Fernsehens "eingeschossen" haben und die erforderlichen Sendelizenzen noch gar nicht vergeben sind.
Der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, erklärte auf der Veranstaltung, dass es derzeit bei der Einführung des DVB-H-Standards in Deutschland einen Stillstand gebe und das es noch in diesem Herbst zu Gesprächen darüber kommen soll, welche Frequenzen für diesen Übertragungsstandard zur Verfügung stehen.
Uneinigkeit besteht zwischen Programmanbietern und Mobilfunk-Betreibern derzeit auch darüber, wer Sendelizenzen für DVB-H bekommen soll. Frau Dr. Isabel Tilly, bei Vodafone für das mobile Fernsehen zuständig, forderte Planungssicherheit für die Einführung von DVB-H meint, es gebe für jede Technologie ein Zeitfenster, in dem das Angebot starten müsse. Für DVB-H sei ein Start zum Weihnachtsgeschäft 2007 erforderlich. Voraussetzung hierfür sei allerdings, dass es spätestens im Frühjahr nächsten Jahres Planungssicherheit gäbe.
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| 02.09.2006 15:39:16 |
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