Fabian
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Das Marktforschungsunternehmen "Informa Telecoms & Media" hat bei europäischen Mobilfunk-Netzbetreibern, sowie bei Regulierungsbehörden zum Thema "UMTS-Erweiterungsbänder" nachgefragt und kommt in einer Studie zu dem Ergebnis, dass durch den Einsatz von "UMTS900" (also UMTS über die Frequenz 900 MHz) der Streit um die Vergabe neuer UMTS-Frequenzen entschärft werden könnte. Außerdem würden sich hierdurch die Chancen für UMTS erheblich erhöhen.
Bei den UMTS-Netzbetreibern stößt der Ansatz, UMTS auch auf 900-MHz-Frequenzen zu betreiben, auf gemischte Reaktionen. Hakan Dahlstrom, Vizepräsident Netzwerke und Technologie bei TeliaSonera, erkärte: "Das 900-MHz-Frequenzband ist schon belegt. Die Neuzuweisung der Frequenzen wäre problematisch." Sie würde zudem erhebliche Zeit beanspruchen.
Auch ein Sprecher der britischen o2 äußerte sich skeptisch: "UMTS900 hat für uns das Potential, die Netzabdeckung auszuweiten. Unseren Bedarf bei den Erweitungsbändern verringert es aber nicht." Nur von Vodafone sind etwas optimistischere Töne zu hören: Wenn im 900-MHz-Bereich genügend Kapazitäten freigemacht würden, könnte dies theoretisch den Bandbreitenbedarf der UMTS-Betreiber befriedigen, erklärte Vodafone gegenüber Informa Telecoms.
Laut Informa Telecoms stehen die nationalen Regulierungsbehörden UMTS900 und einer technologieneutralen Vergabe der UMTS-Erweiterungsbänder weitgehend positiv gegenüber, Entscheidungen in dieser Richtung seien allerdings noch nicht gefallen.
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| 17.09.2006 13:46:26 |
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