Kai
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Es ist schon ein Krampf mit der Deutschen Telekom: BINGEN Kempten und Gaulsheim werden ab Ende Oktober T-DSL-tauglich sein, das Stadtgebiet bis Sommer 2007, aber Dromersheim wird nicht berücksichtigt. -SO- sieht wenigstens der neue Plan der Telekom aus. Seit Jahren beschäftigt T-DSL die Binger Stadtspitze und Ausschuss-Beratungen. Mit dem Austausch der Schaltkästen im Stadtgebiet hatte der Dauer-Ärger begonnen. Riesenkästen an jeder Straßenecke mussten den kleineren weichen. Doch statt dem Vorstoß als "Pilot-Stadt" ins Glasfaser-Eldorado verlor Bingen dank Telekom den technischen Anschluss: In weiten Teilen des Stadtgebiets waren Neu-Technik und T-DSL nicht kompatibel, ein Umrüsten für den Konzern teuer.
"Bis zum Jahr 2005" sollte das gesamte Stadtgebiet T-DSL-tauglich sein, hieß es vor über drei Jahren. Oberbürgermeisterin und Hauptamtsleiter führten Konzern-Gespräche, Landespolitiker wurden um Unterstützung gebeten. Die neue "verbindliche Zusage" vom Leiter des Telekom-Vertriebsmanagements in Hanau, Klaus-Peter Raacke, lautet: Bis Mitte 2007 ist das Ortsnetz Bingen komplett T-DSL-fähig. Kempter und Gaulsheimer haben ab Ende Oktober bereits die Möglichkeit zum schnellen Internetsurfen.
Und was ist mit Dromersheim? Weil der Stadtteil mit der abweichenden Telefon-Vorwahl nicht im Binger Stadtnetz liegt, muss Vertriebschef Raacke erst einmal recherchieren. "Nein, für Dromersheim seien keine Aktivitäten angestoßen", zitiert die Allgemeine Zeitung eine Zuständige der Deutschen Telekom.
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| 10.10.2006 08:40:28 |
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