Fabian
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Aufmerksame Leser von dsltarife.net wissen, dass der britische Mobilfunk-Netzbetreiber Interesse bekundet hat, sich mit 67 Prozent an den Indischen Netzbetreiber "Hutchison-Essar" zu beteiligen. -DAS- allerdings würde nicht ganz billig werden, denn Insider sprechen von einer Kaufsumme von zwischen 18 und 20 Milliarden US-Dollar.
Indien aber verspricht noch kräftige Gewinne im Mobilfunkbereich, denn Indien ist ein riesiges Land und viele der fast eine Milliarde Menschen haben bis dato weder einen Telefonanschluss noch ein Mobilfunkgerät. Bevor es ans Verdienen gehen würde, müsste landesweit aber noch kräftig ins Mobilfunknetz investiert werden. Außerdem ist Vodafone nicht nur der alleinige Interessent und andere Konkurrenten könnten den Kaufpreis noch weiter nach oben treiben.
Aus Branchenkreisen heißt es, dass es für die Hutchison-Essar-Anteile bereits einen Kaufinteressenten gibt, der 20 Milliarden US-Dollar geboten hat. Es heißt auch, die indische Essar-Gruppe würde gerne "ihr" Unternehmen selbst komplett übernehmen. Gäbe Vodafone im Bietergeschäft jetzt auf, so würden das die Anleger als "Schwäche" auslegen.
Vodafone hat weltweit große Probleme, sich als Mobilfunker zu behaupten. Die Landespräsenz in Japan wurde verkauft, weil das Konkurrenzgeschäft einfach nicht mehr wirtschaftlich war, in Schweden ist man komplett ausgestiegen, in Deutschland machen die Prepaid-Discounter den Briten das Leben schwer und in den USA ist Vodafone als Marke kaum bekannt, obwohl das Unternehmen einen 45-prozentigen Anteil an Verizon hat.
Verkäufer der Hutchison-Essar-Anteile ist die in Hong-Kong ansässige Hutchison-Gruppe, die dem vermutlich reichsten Menschen der Welt, Mr. Lee Ka-Shing gehört und der in Europa als Besitzer des Netzbetreibers "3" bekannt ist.
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| 05.01.2007 15:38:40 |
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