HTC & RIM: Smartphone-Schnäppchen für den kleinen Geldbeutel – Teil 2

Bild: HTCEs gibt nicht viele, aber es gibt sie: Kompakte Windows-Smartphones. Eines von ihnen ist das HTC Touch Diamond mit Windows-Mobile 6.1. Es misst 102 mal 51 mal 11 Millimeter. Laut teltarif.de ist es bereits ab 265 Euro im Internet verfügbar. Zur Ausstattung dieses Gerätes gehört neben einem 2,7-Zoll-Touchscreen, eine 3,2-Megapixel-Kamera und ein 4 GB interner Speicher. Dieser lässt sich leider nicht erweitern. Für die Kommunikation mit der Umwelt ist hier jeweils eine UMTS-, HSDPA- und WLAN-Schnittstelle zuständig.
Hersteller HTC versteckt das Windows-Mobile-Betriebsystem des Touch Diamonds unter der 3D-Bedienoberfläche TouchFLO, die, so teltarif.de, auch für Business-Anwender ansprechend sein soll. Auch die Software-Ausstattung des Smartphones ist ordentlich. Auch hier ist ein vollständiges Office-Paket im Einsatz, d.h. Word, Excel, Power-Point und die mobile Version von Outlook. Per Active-Sync finden Kontakte schnell den Weg vom heimischen Rechner auf das Handy.
Dank der TouchFLO-Oberfläche ist es, im Gegensatz zu einigen anderen Windows-Smartphones möglich, das HTC Touch Diamond mit den Fingern zu bedienen. Zum beiliegenden Stylus muss man recht selten greifen. Laut teltarif.de ist die Stromversorgung des Smartphones recht mager. Ein stärkerer Akku wäre also wünschenswert gewesen. Dazu kommen ein etwas kleines Display und der fehlende Einschub für Speicherkarten. Derzeit ist das HTC Touch Diamond für 265 Euro im Internet zu finden. Der Nachfolger ist, ähnlich wie bei dem Nokia-Gerät 100 Euro teurer.
Blackberry Storm 9500 von RIM

Bild: RIMFür Mitarbeiter großer Firmen ist häufig ein Blackberry-Gerät des Herstellers RIM von Nöten. Ende 2008 wagte der Business-Smartphone-Hersteller einen ersten Schritt in Richtung Touchscreen. Dabei heraus kam das Blackberry Storm 9500. In Deutschland wird das Gerät über Vodafone vertrieben. Das Gerät punktet mit einer guten Ausstattung, die wenige Wünsche offen lässt. UMTS und HSDPA sind ebenso an Bord wie GPS. Ein Speicherkarten-Einschub ermöglicht es auch größere Datenmengen auf dem Smartphone zu speichern. Bekannte Blackberry-Funktionen bleiben nicht außen vor.
Dazu gehören Push-Mail, Kalender und eine Office-Anbindung. Etwas Besonderes ist der Touchscreen des Gerätes. Er muss wie eine große mechanische Taste gedrückt werden, um Anwendungen zu starten und nicht nur, wie es durch das Antippen des Bildschirms geschieht, auszuwählen. So wird das Tippen längerer Texte auf dem Storm 9500 teilweise recht anstrengend.
Leider fehlt dem Gerät eine WLAN-Schnittstelle. Das ist heute selten. Das Blackberry-Gerät muss sich also immer in das Internet des Mobilfunkbetreibers einwählen, selbst wenn ein WLAN vorhanden sein sollte. Dies geht nicht nur zu Lasten der Akkulaufzeit, der Geschwindigkeit beim Downloaden, sondern wird auch, sofern keine Flatrate zum Tarif zugebucht wurde, sehr teuer. Das Gerät ist für 280 Euro in der Branding-Version in Online-Shops erhältlich. Vor wenigen Wochen erschien hier der Blackberry Storm 2 9520. Er kostet jedoch rund 150 Euro mehr, bietet dafür aber eine WLAN-Schnittstelle und geht auch in der Bedienung des Touchscreens andere Wege.










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