HTC Smart mit Brew-MP: Exklusiv bei Telefónica

Bild: HTC Smart bei o2Der taiwanesische Handy-Hersteller HTC teilte auf dem Mobile World Congress in Barcelona mit, dass er das Einsteiger-Smartphone Smart in Zusammenarbeit mit Telefonica vertreiben werde. Telefónica ist der Mutterkonzern des Münchener Unternehmens o2. Das HTC Smart ist somit exklusiv bei o2 zu erhalten. Das gilt für Deutschland, Großbritannien und Irland. In Italien wird das Gerät durch Telecom Italia Mobile vertrieben.
Das erklärte Ziel ist es, ein Smartphone anzubieten, dass technisch und preislich für den Massenmarkt geeignet ist. "Immer mehr Menschen verlangen nach einem erweiterten Mobiltelefon-Erlebnis mit Funktionen wie Email, Web Browser und sozialen Netzwerken. Die Kosten und Komplexität der Geräte stellen für viele noch eine große Hürde beim Kauf dar. Der HTC Smart macht diese Funktionen jetzt in einem intuitiven Mobiltelefon zu einem erschwinglichen Preis verfügbar", so Peter Chou, Chief Executive Officer der HTC Corporation. "Mit dem HTC Smart teilen HTC und Telefonica die Vision, ein bedienerfreundliches und preiswertes Smartphone für eine breite Masse an Kunden erfahrbar zu machen."
Einsteiger-Smartphone ohne WLAN und GPS
Das HTC Smart hat einen 2,8-Zoll großen Touchscreen, der mit 320 mal 480 Pixel auflöst. Für mühelose Bedienung steht dem Nutzer die HTC-Sense-Oberfläche zur Seite. Im Inneren werkelt ein 300-Mhz-Prozessor, dem 256-MB-ROM und 256-MB-RAM zur Seite stehen. Es besitzt einen 3,5-Millimeter-Klinkenstecker-Anschluss und lässt sich als MP3-Player verwenden. Wer Bluetooth-Kopfhörer nutzt kann diese dank AD2P-Profil verwenden.
Der Speicher des Gerätes kann mit microSD-Karten auf bis zu 32 GB erweitert werden. Damit finden auch Schnappschüsse der 3-Megapixel-Kamera genug Platz auf dem Handy. Das HTC Smart unterstützt GSM- und UMTS-Mobilfunknetze. Mit HSDPA sind Datenraten von bis zu 3,6 MBit/s möglich. Genauso steht EDGE im GSM-Bereich zur Verfügung. Das Smart besitzt allerdings keine WLAN- und keine GPS-Schnittstelle. Surfen an Hotspots ist somit ebenso wenig möglich, wie sich per Navigation in einer Stadt zu orientieren. Der Akku hat eine Kapazität von 1 100 mAh.
Die Brew-Mobile-Plattform von Qualcomm
Durch die Nutzung von Brew-MP, ist es HTC, laut einer Pressemitteilung, möglich das Gerät besonders günstig anzubieten. Hierzulande soll das Gerät 179 Euro kosten. Der einzige Nachteil des Betriebssystems ist der, der bei jedem neuen Betriebssystem auftritt – Anfangs ist die Verfügbarkeit von Applikationen extrem gering. App Shops kommen in letzter Zeit ja immer mehr in Mode. Es bleibt ab zu warten, wie das recht junge Brew-MP von den Entwicklern aufgenommen wird.











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