Infineon und Nokia kooperieren bei LTE-Technologie

Bild: Infineon und NokiaInfineon und das finnische Unternehmen Nokia machen gemeinsame Sachen im Bereich der LTE-Technologie. Beide Unternehmen wollen zukünftig Hochfrequenz-Transceiver-Lösungen für den nächsten Mobilfunk-Standard LTE (Long Term Evolution) entwickeln.
Dies macht vor allem Sinn, da im nächsten Jahr der Einstieg in die neue LTE-Technologie europaweit geplant ist. Dabei werden die RF-Lösungen seitens Infineon wohl mit den Baseband-Modem-Technologien miteinander verbandelt werden.
Prof. Dr. Hermann Eul, Mitglied des Vorstands von Infineon Technologies meint zur Kooperation mit den Finnen:"Wir freuen uns, unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit Nokia über unsere derzeitigen Plattform- und RF-Aktivitäten hinaus auszubauen. Durch die Verbindung von Nokias zukunftsweisender Modemtechnologie mit Infineons marktführenden RF-Transceiver-Lösungen entstehen äußerst wettbewerbsfähige Chipset-Lösungen."
Nokia und Infinion haben durch ihre Kooperation vor die Standardisierung die Schnittstellen für den LTE-Advanced-Mobilfunk-Standard zu verbessern und weiterzuentwickeln. Damit wäre einen Datenrate von bis zu 1GBit/s möglich. Eine offene Schnittstelle würde für alle Unternehmen der Branche von Vorteil sein und würde für mehr Wettbewerb sorgen.
Netzwerk-Umstellung von HSPA zu HSPA+ oder LTE
Auch Pekka Sarlund, Vice President Wireless Modem bei Nokia, gibt sich erfreut: "Unsere beiden Unternehmen gehören zu den führenden Anbietern auf ihrem Gebiet. Durch die Kombination unserer jeweiligen Stärken werden wir auf Standards basierende, branchenführende Lösungen für mobile Internetgeräte schaffen."
Weltweit verzeichnen die Mobilfunk-Anbieter einen starken Anstieg der mobilen Datennutzung in ihren Netzen und demnach auch die Nachfrage für mobile Breitband-Geräte und deren Anwendungsmöglichkeiten. Bereits im nächsten Jahr werden die ersten gebauten LTE-Netzwerk mit Spannung erwartet. So haben Netzbetreiber unterschiedliche Herangehensweisen entwickelt, um die Netzwerk-Umstellung von HSPA zu HSPA+ oder LTE zu ermöglichen. Viele Faktoren spielen für den jeweiligen Anbieter eine kleinere oder größere Rolle wie beispielsweise das Alter der Technologie, Kapitalerträge die Infrastruktur und Preismodelle.
Handybesitzer brauchen sich von "großen Veränderungen" mit dem Neuen keinesfalls beunruhigen zu lassen – die Mobilfunkgeräte werden weiterhin in gewohnter Weise funktionieren. Denn mit der neuen Technik wird lediglich eine Zugangsmöglichkeit zu schnellerem Breitband-Internet geschaffen. Wie zuvor verbleiben die GSM-Dienste neben UMTS/3G auf den 900 MHz und 1800 MHz Frequenzen – beide Technologien können sozusagen nebeneinander "koexistieren".











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