Kabel-Internet als DSL-Alternative – Tarife, Anbieter und Vergleich
Die DSL-Alternative Internet über das TV-Kabel bietet nicht nur höhere Bandbreiten von bis zu 100 MBit/s im Download und mehr, sondern punktet auch durch die günstige monatliche Grundgebühr. Eine herkömmliche DSL-Flatrate bietet maximal bis zu 16 MBit/s im Download. Der Highspeed-Internet-Zugang via VDSL hat eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 50 MBit/s. Neben kleinen regionalen Internet-Providern, gibt es auch große regionale Anbieter wie Kabel BW, der in Baden-Württemberg Haushalte mit Kabel Internet versorgt, sowie überregionale Unternehmen wie Kabel Deutschland, Tele Columbus und Unitymedia, die in mehr als einem Bundesland Kabel-Internet-Tarife anbieten. Im Folgenden haben wir für Sie die günstigsten Internet-Offerten in einer Übersicht:
- Internet & Telefon
- 32-MBit/s-Zugang
- 19,90 Euro/Monat
- 2play PLUS 50
- 6-Gratis-Monate
- 25 Euro/Monat
- Cleverkabel 32
- 120-Euro-Bonus
- 29,90 Euro/Monat
- 2er Kombi
- 6-MBit/s-Zugang
- 14,99 Euro/Monat
Internet über das TV-Kabel zu beziehen ist neben Internet via Satellit, Daten-Tarifen und dem neuen Mobilfunk-Standard LTE eine weitere DSL-Alternative. Um diese Internet-Technologie nutzen zu können, muss das vorhandene TV-Kabelnetz technisch so umgerüstet werden, dass es rückkanalfähig ist, denn – wie auch bei der Satellitentechnik – fehlt es dem TV-Netz an einem Rückkanal, mit dem sich Daten senden lassen. Internet via TV-Kabel ist durch den Umstand möglich geworden, dass die Deutsche Telekom ihr TV-Kabelnetz Netzebenen 2 und 3 verkauft hat. Durch die erzeugte hohe Internet-Geschwindigkeit sind auch Techniken wie Video-on-Demand und IPTV für den Kunden nutzbar.
Zur Technik:
Das breitbandige Kabelnetz ist in vier Netzebenen unterteilt. Auf der Netzebene 1 erfolgt die überregionale Verteilung von den Rundfunk- und TV-Studios über Satelliten bis zu den Schaltstationen des Betreibers der nachgelagerten Ebenen. Zumeist ist das (noch) die Telekom. Netzebene 2 ist das eigentliche regionale Netz. Netzebene 3 regelt die Verteilung der Daten bis zum Übergabepunkt in den Wohnhäusern. Die Netzebene 4 schließlich sichert die Verteilung im Haus zu den einzelnen Wohneinheiten. Auf Netzebene 4 gibt es in Deutschland etwa 4000 Betreiber, darunter vornehmlich Wohnungsunternehmen und -baugesellschaften.
Bei der Auswahl der Kabel-Tarife in der Tabelle wurde nicht nur nach der monatlichen Grundgebühr, sondern auch nach weiteren Kriterien sortiert. Dazu gehört die im Tarifpaket enthaltene zusätzliche Hardware wie ein Modem oder ein Receiver und die Einrichtungsgebühr. Zudem wird die Geschwindigkeit beim Down- und Upstream einbezogen sowie weitere Merkmale.
Bild: Kabel Deutschland
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