VoIPLexikon Telekommunikation und Technik |
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VoIPVOIP ist die Abkürzung für Voice over IP (Internet-Telefonie). Internet-Telefonie ist die Übertragung der Sprache über das Internet bzw. das Internet Protokoll (IP). Die israelische Firma VocalTec war 1995 die erste, die das Internet als Transportmedium für die Telefonie nutzte. Beim Telefonieren über das Internet werden Sprachsignale nicht nur über Telefonleitungen übermittelt, sondern in digitalen Datenpaketen über das Internet verschickt. Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten für Telefonverbindungen: - von PC zu PC, - vom PC zum Telefon und umgekehrt - oder über das Internet von Telefon zu Telefon. Treffen die IP-Pakete beim Angerufenen ein, werden sie, je nach verwendeter VoIP-Variante, entweder von Schnittstellen zwischen dem konventionellen Telefonnetz und dem Internet (Gateways) oder von dem angewählten Rechner weiterverarbeitet. Die ankommenden Signale werden dekomprimiert, analogisiert und in hörbare Sprache umgewandelt. Die benötigte Rechenleistung der Computer für die Internettelefonie entspricht der Größe zum klassischen Internet-Surfen. Als Hardware-Zubehör benötigt man für den Rechner eine Vollduplex-Soundkarte und ein so genanntes "Headset", eine Verbindung von Kopfhörer und Mikrofon. Wenn der Anwender in sein Mikrofon spricht, verwandelt die Soundkarte das gesprochene Wort in digitale Datenpakete, die statt über die normalen Telefonleitungen durch das Internet verschickt werden. Empfehlenswert ist ein DSL-Anschluss oder eine Standleitung, da damit bisher die besten Resultate bezüglich der Qualität der Verbindungen erzielt werden. Zurück zu `V` |
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