DVB-SHLexikon Telekommunikation und Technik |
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DVB-SHDVB-SH ist ein neuer Rundfunkstandard, der die Übertragung von Satellitensignalen im TV-, Audio- und Datenbereich auf Mobiltelefone und andere mobile Endgeräte regelt. Sie wurde von der technischen Abteilung TM-SSP innerhalb des DVB Steering Boards entwickelt. "H" steht für Handheld, strahlt die Programme aber statt vom Sendemast von einem Satelliten ab. Der Vorteil ist die großflächige Abdeckung gleich eines ganzen Kontinents mit Mobilfernsehen. DVB-SH nutzt im Regelfalle Frequenzen im S-Band, also Kanäle unter 3 GHz. Die Spezifikationen ähneln dem des Schwesterstandards DVB-H für terrestrische Übertragungen. DVB-SH schließt auch Eigenschaften wie eine schnelle Fehlerkorrektur ("Turbo Coding for Forward Error Correction") ein sowie die Möglichkeit, terrestrische Netze in die Satellitenübertragungen zu involvieren. Für einwandfreien Mobil-Empfang der Satelliten-Signale ist – ähnlich wie beim stationären Fernsehempfang – eine freie Sicht zu den Satelliten notwendig. DVB-SH soll Versorgungslücken in ländlichen Regionen schließen, für Städte mit ihren beeinflussenden Bauten ist diese Technik weniger geeignet. Der Empfang ist nur dann gut, wenn der Handynutzer direkte Sicht zum Satelliten hat, wie bei einer Schüssel. Das ist jedoch nicht immer der Fall. In Ballungsräumen wird das Satellitensignal über so genannte "Repeater" weitergeleitet. Dazu müssen keine neuen Antennen aufgebaut werden. Hier bedient sich DVB-SH der vorhandenen UMTS-Sender. Zurück zu `D` |
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