DECTLexikon Telekommunikation und Technik |
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DECTDECT ist die Abkürzung für "Digital Europen Cordless Telephony" und ein digitaler Übertragungsstandard bei schnurlosen Telefonen. Mit DECT werden über kleine Entfernungen digitale Telefondaten vor allem in geschlossenen Gebäuden drahtlos übertragen - quasi das Pendant zum Handy-Standard GSM. Da beide dasselbe technische Prinzip nutzen, lassen sich DECT und GSM zu einem neuen Gerätetyp verbinden: im Haus ein schnurloses Telefon, draußen ein Handy. DECT Telefone arbeiten im Mikrowellen-Frequenzbereich zwischen 1,88 GHz und 1,9 GHz bei einer Sendeleistung von 0,25 W. Das ist ausreichend für eine Reichweite von etwa 300 Meter bei freier Sichtverbindung und knapp 40 Meter innerhalb üblicher Wohngebäude. Diese hohe Leistung wird üblicherweise selbst dann eingesetzt, wenn sich das Handgerät in der Basisstation befindet. Die sog. DECT-Basisstation ist per Kabel mit dem Telefonanschluss verbunden und übertragt die Telefonsignale kabellos an ein oder mehrere DECT-Mobilteile (schurlose Telefone). DECT sendet einen permanenten Impuls aus, deren elektromagnetische Strahlung von empfindlichen Menschen als störend empfunden wird. Aufgrund der hohen Strahlenwerte halten einige Experten diese Technik für gesundheitsschädlich. Zurück zu `D` |
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