DSLLexikon Telekommunikation und Technik |
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DSLDSL ist die Abkürzung für "Digital Subscriber Line" und ein Oberbegriff unterschiedlicher Verfahren zur digitalen Hochgeschwindigkeitsübertragung von Daten über normale Telefonleitungen. DSL gestattet in Kupferleitungen hohe Übertragungsraten, jedoch nur auf kürzeren Strecken (2 - 5 km) , so dass mehrere Zwischenverstärker benötigt werden. Die Übertragungsraten beim Senden können ca. 2 MBits/s erreichen, die beim Empfangen bis zu 52 MBit/s. Zur Zeit gibt es folgende DSL-Varianten: - ADSL (Asymmetric DSL), - SDSL (Single Line DSL), - HDSL (High Data Rate DSL), - VDSL (Very High Date Rate DSL). Vereinfacht lässt sich sagen, dass ältere DSL-Verfahren weniger Daten auf längeren Leitungen (bis 5,5 km) übertragen, während neuere Verfahren mehr Daten auf kürzeren Leitungen (0,3 bis 1,5 km) transportieren können. DSL-Anschlüsse lassen sich per PC mit einem entsprechenden Modem benutzen. 1998 hat die ITU (International Telecommunication Union; Internationale Fernmeldeunion) mit den G.990 - Empfehlungen die Standards für DSL definiert: G.991.1: HDSL - Zugang (HDSL2) mit symmetrischen Übertragungsraten bis 2 MBit/s über eine (bisher 2 oder 3) Kupferdoppelader, G.992.1: ADSL - Zugang über den analogen Teilnehmeranschluss mit bis zu 640 KBit/s Upstream und maximal 6 MBit/s Downstream (auch für ISDN), G.992.2: splitterless ADSL - Zugang über analogen Teilnehmeranschluss mit bis zu 512 KBit/s Upstream und 1,5 MBits/ Downstream. Zurück zu `D` |
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