EMSLexikon Telekommunikation und Technik |
![]() |
|||
|
||||
EMSEMS ist die Abkürzung von Enhanced Messaging Service. EMS ist die Weiterentwicklung des SMS-Standards. Die Grundlagen des EMS-Standards wurde von dem Partnerschafts-Projekt der dritten Mobilfunkgeneration 3GPP festgelegt, dem Standardisierungs-Gremium, das auch die Vereinheitlichung der GSM- und SMS-Plattformen forcierte. Mit diesem Standard kann man neben Nachrichten auch einfache Grafiken und Animationen mit Sound versehen und zu anderen Handys schicken. Die Töne können u.a. als Klingeltöne abgespeichert werden. Einige Töne sind vordefiniert, daher muss nicht die gesamte Melodie übertragen werden, sondern es genügt eine Kennung, die das Handy anweist, einen der vordefinierten Sounds abzuspielen. Es können auch eigene Töne im iMelody-Format (bis zu 128 Bytes) Teil einer EMS sein. Die Formatierung von Nachrichtentexten ist ebenfalls möglich, beispielsweise links oder rechts-bündig, fettgedruckt, Absätze und Einrückungen. Der EMS-Standard unterstützt das Senden von Schwarzweiß-Bildern mit maximal 32x32 Pixeln und auch animierten (GIF-)Grafiken (maximal 16x16 Pixel). Dazu hat man die Möglichkeit, Bilder variabler Größe zu verschicken. Alle aktuellen GSM- oder UMTS-Mobiltelefone unterstützen EMS (Stand 2007). Eine EM (Enhanced Message) ist im Gegensatz zur Short Message nicht auf die Länge von 160 Zeichen begrenzt, kostet aber pro angefangener weiterer 160 Zeichen eine Nachricht extra. Trotzdem sind Short Messages bzw. Enhanced Messages oft preisgünstiger als der Versand einer MMS (Stand 2007). Eine Multimedia Message bietet zwar mehr Möglichkeiten bei der mobilen Übertragung von Bild und Ton, für reine Textnachrichten sind jedoch weiterhin SMS bzw. EMS völlig ausreichend. Zurück zu `E` |
Internet: DSL / ISDN / Breitband:Handy / Mobile Kommunikation:
|